Meine Horrorwoche beginnt. Mein Mann ist im Klassenlager. Meine Eltern auf Sylt.
Der Stall machen nun vollständig meine Einsteller und die Reitbeteiligungen, ich bin sehr froh darum. Die Hundesitterin kommt auch schon diese Woche, damit die beiden jungen Knallfrösche genügend Bewegung erhalten.
Ich nehme es ruhig, passe vor allem auf, dass ich keine schweren Sachen trage. Mein Körper sagt mir, wenn es zu streng wird, entweder reagiert er mit Schwindel, Übelkeit oder diesen "Wehen", die sich Braxton-Hicks-Kontraktionen nennen.
Heute Nachmittag steht noch Physio an, am Abend gehe ich an einen Nothelferkurs für Babys und Kleinkinder, der geht 3x 2h. Ich hoffe, ich lerne damit einzuschätzen, wann ich dann mit den Babys sofort zum Arzt muss und wann ich noch selber zu Hause mit Homöopathie etc arbeiten kann. Teil 2 ist donnerstags, Teil 3 nächste Woche montags.
Mittwoch ist Yoga und am Freitag kommt mich meine Pflegetochter wieder besuchen. Sie war schon am Samstag da. Ich freue mich immer sehr, wenn sie mir Gesellschaft leistet.
Heute Abend kommt noch der eine Patenonkel von Zwilling A mit seinem Kollege (Maler) das Kinderzimmer anschauen und sich Tipps holen, mit was er am besten streicht. Er möchte das Zimmer alleine streichen, sozusagen als Geschenk. Das ist mega lieb von ihm, wir haben ja doch noch viele andere Dinge, um die wir uns kümmern müssen.
Von meiner Mutter habe ich am Samstag noch einen Sack mit selbstgestrickten Babyfinken bekommen, jedes Kind 3 Stück. Soooo herzig.
Meine Patentante hat mir noch eine Nachricht geschickt, sie will uns was für die Babys schenken, Maxicosi oder Bettchen. Nun ja, ich hab mit ihr nicht sehr viel Kontakt, es ist mir nicht recht, dass sie sowas Teures schenken will. Dazu kommt, dass sie nicht sehr viel Geld hat und ich so ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn sie uns so teure Sachen schenkt. Ich ruf sie jetzt heute mal an und sage ihr, dass die Maxicosis bereits von den Grosseltern finanziert werden und ich auch sonst sehr viel geschenkt bekomme. Wenn sie mir was schenken will, dann soll sie mir doch Winteroveralls schenken, dass fehlt uns bestimmt.
Samstag/Sonntag wollen meine Freundin und ich unsere Pferde nach Hause holen. Das wird der letzte grosse Ausflug für längere Zeit, CH - Nürnberg - Chiemsee - CH.
So, nun hoffe ich, dass ganz schnell Freitag wird und mein Mann nach Hause kommt ♥
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Montag, 22. Juni 2015
Mittwoch, 27. Mai 2015
Meine Vierbeiner sind meine Vorbilder
Tiere sind den Menschen weit voraus. Sie denken im Hier und Jetzt. Sie machen sich keine Sorgen um die Zukunft. Sie sind in der Gegenwart verankert. Schwierigkeiten interessieren sie nur, wenn sie eintreffen, sie überlegen nicht vorher, was sein könnte. Carpe Diem...
Wenn eine Stute trägt, überlegt sie sich nicht, was ihr alles Schaden könnte und was eine Fehlgeburt auslösen könnte. Sie nimmt es, wie es ist.
Sie hat keine Angst vor der Geburt oder den Schmerzen. Es gehört dazu, dass sagt ihr Instinkt. Der sagt auch, wann der richtige Zeitpunkt zum Gebären ist. Eine gebärende Stute ist ein Festmahl für Raubtiere.
Eine Stute macht sich keine Gedanken darüber, ob sie der Mutterrolle gewachsen ist. Auch hier, sie folgt ihrem Instinkt. Manchmal kopieren sie auch einfach von den erfahrenen Stuten. Doch sie weiss, dass ihr Fohlen aufsteht, die Milchbar findet und nachher ihr nachläuft. Zumindest die ersten 2-3 Wochen. Sie hat auch keine Angst davor, dass die Herdenmitglieder nicht genug fachmännisch mit ihrem Nachwuchs umgehen, sie verlässt sich darauf, dass diese auch über Instinkt verfügen.
So geht es die ganze Aufzuchtsphase weiter, ja das ganze Leben. Warum sich über was sorgen, was eventuell sein könnte??? Es reicht, wenn man darüber nachdenkt, wenns soweit ist.
Hakuna Matata oder so...
Es gibt soviele werdende Mütter, die sich mit vielen Ängsten rumschlagen. Mir ist auch klar, dass jederzeit was kommen kann, was mein Glück zerstört. Viren, die ich an Türklinken auflesen könnte, Bakterien auf einem Klo auswärts, einen Schock durch Unfall, ein dummer Sturz. Die Kinder könnten krank sein. Wir könnten alle bei der Geburt sterben. Dann kommt der plötzliche Kindstod oder sie können runterfallen. Oder sie können unter ein Auto laufen, an Krebs erkranken... Und und und...
Ich kann weder mich noch meine Kinder in Watte packen und in Quarantäne leben. Das Leben endet tödlich, das ist garantiert. Nur wann, wissen wir leider nicht. Darum, Carpe Diem.
Wenn eine Stute trägt, überlegt sie sich nicht, was ihr alles Schaden könnte und was eine Fehlgeburt auslösen könnte. Sie nimmt es, wie es ist.
Sie hat keine Angst vor der Geburt oder den Schmerzen. Es gehört dazu, dass sagt ihr Instinkt. Der sagt auch, wann der richtige Zeitpunkt zum Gebären ist. Eine gebärende Stute ist ein Festmahl für Raubtiere.
Eine Stute macht sich keine Gedanken darüber, ob sie der Mutterrolle gewachsen ist. Auch hier, sie folgt ihrem Instinkt. Manchmal kopieren sie auch einfach von den erfahrenen Stuten. Doch sie weiss, dass ihr Fohlen aufsteht, die Milchbar findet und nachher ihr nachläuft. Zumindest die ersten 2-3 Wochen. Sie hat auch keine Angst davor, dass die Herdenmitglieder nicht genug fachmännisch mit ihrem Nachwuchs umgehen, sie verlässt sich darauf, dass diese auch über Instinkt verfügen.
So geht es die ganze Aufzuchtsphase weiter, ja das ganze Leben. Warum sich über was sorgen, was eventuell sein könnte??? Es reicht, wenn man darüber nachdenkt, wenns soweit ist.
Hakuna Matata oder so...
Es gibt soviele werdende Mütter, die sich mit vielen Ängsten rumschlagen. Mir ist auch klar, dass jederzeit was kommen kann, was mein Glück zerstört. Viren, die ich an Türklinken auflesen könnte, Bakterien auf einem Klo auswärts, einen Schock durch Unfall, ein dummer Sturz. Die Kinder könnten krank sein. Wir könnten alle bei der Geburt sterben. Dann kommt der plötzliche Kindstod oder sie können runterfallen. Oder sie können unter ein Auto laufen, an Krebs erkranken... Und und und...
Ich kann weder mich noch meine Kinder in Watte packen und in Quarantäne leben. Das Leben endet tödlich, das ist garantiert. Nur wann, wissen wir leider nicht. Darum, Carpe Diem.
Mittwoch, 13. Mai 2015
Die Prioritäten verschieben sich
Wir haben momentan 3 Einsteller im Stall.
- Meine Freundin und zukünftige Patentante mit ihren beiden Ponys
- Eine junge Frau, die seit knapp einem Jahr da ist und sehr gut zu uns passt
- und eine ältere Dame, die zwar lieb ist, aber auch sehr kompliziert
Nun haben wir beschlossen, dass das unsere letzten Einsteller sind. Wenn jemand geht, wird niemand neues dazu kommen. Ich mache das seit 10 Jahren und es ist nicht einfach. Verdiene wenig, habe sehr viel Geld investiert und arbeite 7 Tage die Woche. Organisation für Ferien etc ist immer sehr kompliziert. Und wir würden gerne dann mal später mit unseren Kindern etwas reisen.
Bis die beiden in den Kindergarten kommen, werde ich sehr wenig arbeiten. Was und wie viel ich dann arbeite, wenn sie in die Schule kommen, lasse ich mir offen.
Das wichtigste wird jetzt mal erst die Familie sein. Und dann will ich meine Traumatherapie fertig machen. Was danach ist und wie weiter lasse ich mir mal erst offen.
Desweiteren werde ich der Centered Riding Organisation austreten. Die verlangt von mir sehr viel Zeit und ist auch sehr kostenintensiv. Und ich möchte Zeit und Geld in Zukunft andersweitig investieren.
Ansonsten gehts mir gut, ich schwitze zwar sehr schnell bei den Temperaturen, normalerweise komme ich in dem Bereich noch gut zurecht.
Das Schwangerschaftsyoga tut mir gut, ich tu so was für meine Beweglichkeit.
Leider habe ich seit 3 Tagen morgens vom Liegen Rückenschmerzen. Mein Rücken ist durch den Autounfall etwas vorbelastet. Ich gehe alle 6 Wochen in die Dorntherapie. Und das Reiten hilft mir, was mir seit 10 Wochen fehlt. Ich hab heute mit meiner Hausärztin telefoniert, ich bekomme eine Verordnung für die Physio. In der Hoffnung, wir können schlimmeres verhindern.
- Meine Freundin und zukünftige Patentante mit ihren beiden Ponys
- Eine junge Frau, die seit knapp einem Jahr da ist und sehr gut zu uns passt
- und eine ältere Dame, die zwar lieb ist, aber auch sehr kompliziert
Nun haben wir beschlossen, dass das unsere letzten Einsteller sind. Wenn jemand geht, wird niemand neues dazu kommen. Ich mache das seit 10 Jahren und es ist nicht einfach. Verdiene wenig, habe sehr viel Geld investiert und arbeite 7 Tage die Woche. Organisation für Ferien etc ist immer sehr kompliziert. Und wir würden gerne dann mal später mit unseren Kindern etwas reisen.
Bis die beiden in den Kindergarten kommen, werde ich sehr wenig arbeiten. Was und wie viel ich dann arbeite, wenn sie in die Schule kommen, lasse ich mir offen.
Das wichtigste wird jetzt mal erst die Familie sein. Und dann will ich meine Traumatherapie fertig machen. Was danach ist und wie weiter lasse ich mir mal erst offen.
Desweiteren werde ich der Centered Riding Organisation austreten. Die verlangt von mir sehr viel Zeit und ist auch sehr kostenintensiv. Und ich möchte Zeit und Geld in Zukunft andersweitig investieren.
Ansonsten gehts mir gut, ich schwitze zwar sehr schnell bei den Temperaturen, normalerweise komme ich in dem Bereich noch gut zurecht.
Das Schwangerschaftsyoga tut mir gut, ich tu so was für meine Beweglichkeit.
Leider habe ich seit 3 Tagen morgens vom Liegen Rückenschmerzen. Mein Rücken ist durch den Autounfall etwas vorbelastet. Ich gehe alle 6 Wochen in die Dorntherapie. Und das Reiten hilft mir, was mir seit 10 Wochen fehlt. Ich hab heute mit meiner Hausärztin telefoniert, ich bekomme eine Verordnung für die Physio. In der Hoffnung, wir können schlimmeres verhindern.
Mittwoch, 6. Mai 2015
Viele Köche verderben den Brei...
Immer wieder lese ich von Schwangeren, dass sie Vorschriften von ihrem Umfeld bekommen. Wie sie leben sollen, was sie essen oder trinken sollen, wie arbeiten, wie bewegen etc. Sei es von der Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Partner oder auch Nachbarn.
Desweiteren beklagen sich die frischgebackenen Mütter, dass ihre Entscheidungen vom Umfeld kritisiert werden und sie sich dadurch verunsichern lassen.
Darüber habe ich nachgedacht. Bei mir äussert sich bis jetzt niemand so und ich denke, dass sich auch niemand gross in die Erziehung einmischen wird. Und wenn, dass ich da ziemlich gut kontern werde.
Warum ich davon so überzeugt bin?
Ganz einfach, jahrelanges Training mit den Pferden. 10 Reiter, 11 Meinungen.... Ist so. Wenn man unerfahren ist, dann hört man auf die anderen. Je mehr Erfahrung man sammelt, desto mehr Selbstvertrauen bekommt man und kann auch argumentieren. Das selbe bei der Hundeerziehung.
Doch ist es überheblich, andere Meinungen abzulehnen?
Grundsätzlich lehne ich nicht alles ab. Wenn mir jemand etwas erklären kann, was für mich Sinn macht, dann profitiere ich gerne von seinen Erfahrungen. Ich bin aus dem Alter heraus, wo ich immer meinen eigenen Kopf anschlagen will.
Manchmal suche ich auch bewusst nach anderen Meinungen, frag nach, weil ich mir unsicher bin.
Ich denke, das ist wohl auch etwas, was ich durch die lange Kinderwunschzeit sehr stark gelernt habe. Mir nichts aufdrängen zu lassen und trotzdem bei Fachleuten oder Menschen mit mehr Erfahrung Wissen abzuholen.
Hätte ich vor 9 Jahren ein Kind bekommen, wäre ich dazu nicht fähig gewesen.
Desweiteren beklagen sich die frischgebackenen Mütter, dass ihre Entscheidungen vom Umfeld kritisiert werden und sie sich dadurch verunsichern lassen.
Darüber habe ich nachgedacht. Bei mir äussert sich bis jetzt niemand so und ich denke, dass sich auch niemand gross in die Erziehung einmischen wird. Und wenn, dass ich da ziemlich gut kontern werde.
Warum ich davon so überzeugt bin?
Ganz einfach, jahrelanges Training mit den Pferden. 10 Reiter, 11 Meinungen.... Ist so. Wenn man unerfahren ist, dann hört man auf die anderen. Je mehr Erfahrung man sammelt, desto mehr Selbstvertrauen bekommt man und kann auch argumentieren. Das selbe bei der Hundeerziehung.
Doch ist es überheblich, andere Meinungen abzulehnen?
Grundsätzlich lehne ich nicht alles ab. Wenn mir jemand etwas erklären kann, was für mich Sinn macht, dann profitiere ich gerne von seinen Erfahrungen. Ich bin aus dem Alter heraus, wo ich immer meinen eigenen Kopf anschlagen will.
Manchmal suche ich auch bewusst nach anderen Meinungen, frag nach, weil ich mir unsicher bin.
Ich denke, das ist wohl auch etwas, was ich durch die lange Kinderwunschzeit sehr stark gelernt habe. Mir nichts aufdrängen zu lassen und trotzdem bei Fachleuten oder Menschen mit mehr Erfahrung Wissen abzuholen.
Hätte ich vor 9 Jahren ein Kind bekommen, wäre ich dazu nicht fähig gewesen.
Dienstag, 5. Mai 2015
SSW 14
Noch 10 Wochen arbeiten. Das Misten wird immer anstrengender für mich, bin schnell aus der Puste. Dafür mag ich wieder spazieren mit den Hunden, gemütlicher wie sonst, doch eine ordentliche Runde.
Die Müdigkeit wird besser, ist aber noch da. Wahrscheinlich auch, weil ich nachts so ca. 4x aufstehen muss wegen meiner Blase. Und dann beginnt das Gedankenkarussell, welches mich am Einschlafen hindert.
Mein Bauch wächst. Er "stört" auch langsam. Je nach Bewegung habe ich das Gefühl, dass die beiden Kleinen motzen, wenns enger wird.
Irgendwie vermisse ich etwas das Reiten... Dies ist die schönste Jahreszeit zum Reiten. So eine lange Reitpause wie aktuell habe ich die letzten 25 Jahre nie gemacht, nicht einmal bei meinem Autounfall. Da sass ich im Sattel, bevor ich wieder Laufen konnte.
Ich hab mir jetzt neue Pferdefachbücher gekauft. Wenn ich dann aussehe wie ein gestrandeter Blauwal und mich nicht mehr bewegen will, setze ich mich damit auf den Sitzplatz, schau den Pferden beim Grasen auf der Weide zu, meinen Einstellern beim Arbeiten auf dem Reitplatz und lese.
Heute hat noch unsere Pflegetochter Geburtstag, sie wird 25ig. Wir gehen sie besuchen, sie hat sich das gewünscht.
Die Müdigkeit wird besser, ist aber noch da. Wahrscheinlich auch, weil ich nachts so ca. 4x aufstehen muss wegen meiner Blase. Und dann beginnt das Gedankenkarussell, welches mich am Einschlafen hindert.
Mein Bauch wächst. Er "stört" auch langsam. Je nach Bewegung habe ich das Gefühl, dass die beiden Kleinen motzen, wenns enger wird.
Irgendwie vermisse ich etwas das Reiten... Dies ist die schönste Jahreszeit zum Reiten. So eine lange Reitpause wie aktuell habe ich die letzten 25 Jahre nie gemacht, nicht einmal bei meinem Autounfall. Da sass ich im Sattel, bevor ich wieder Laufen konnte.
Ich hab mir jetzt neue Pferdefachbücher gekauft. Wenn ich dann aussehe wie ein gestrandeter Blauwal und mich nicht mehr bewegen will, setze ich mich damit auf den Sitzplatz, schau den Pferden beim Grasen auf der Weide zu, meinen Einstellern beim Arbeiten auf dem Reitplatz und lese.
Heute hat noch unsere Pflegetochter Geburtstag, sie wird 25ig. Wir gehen sie besuchen, sie hat sich das gewünscht.
Samstag, 2. Mai 2015
Traurig...
Ich bin sehr viel in den Schwangerschaftsforen am mitlesen. Mich stimmt sehr traurig, wieviel da gejammert wird. Über Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Liegen müssen, Verzicht von Getränken/Nahrungsmitteln, Schwangerschaftsstreifen, Gewichtzunahme, Stimmungsschwankungen und und und...
Die Frauen wissen nicht, was für ein Glück sie haben. Sie sind SCHWANGER. Es gibt Frauen, die sich nichts sehnlicheres wünschen und immer (noch) ohne Wunder im Bauch da stehen.
Ich nehme alles gelassen. Die Übelkeit und der Schwindel waren in der 11. Woche weg. Die Müdigkeit ist noch immer da, doch das ist ok. Mein Körper muss für 3 sorgen, da stehen ihm Ruhepausen zu. Ich trinke nichts mit Koffein, habe meinem Mann aber schon gesagt, dass erste, was ich nach der Geburt will, ist ein Latte ;) Kein geräuchertes Fleisch, keine Rohmilchprodukte und nichts mit rohen Eier. Sind ja nur wenige Monate.
Der Sommer wird streng werden, riesen Kugel und heisse Temperaturen. Doch das schaffe ich.
Da es gut sein kann, dass ich gegen das ende der Schwangerschaft liegen muss, habe ich vorgesorgt. Ab der 24. Woche werde ich die Pferde nicht mehr misten. Mein Mann macht es morgens vor der Arbeit, mittags kommt jemand, der in der Nähe einen eigenen Stall hat. Auch die Hunde bekommen eine externe Betreuungsperson, die für die tägliche Bewegung sorgen wird.
Ja, liegen ist langweilig, ich lag bei meinem Autounfall 2.5 Monate nur auf dem Rücken, konnte mich nicht bewegen, nicht mal drehen. Doch die 10 Wochen gingen vorbei. Trotz massiven Schmerzen mit Morphin-Pumpe.
Diesmal ist es was anderes, wenn ich liegen müsste. Es wäre für unser grosses Wunder. Das würde ich gerne machen.
Die Frauen wissen nicht, was für ein Glück sie haben. Sie sind SCHWANGER. Es gibt Frauen, die sich nichts sehnlicheres wünschen und immer (noch) ohne Wunder im Bauch da stehen.
Ich nehme alles gelassen. Die Übelkeit und der Schwindel waren in der 11. Woche weg. Die Müdigkeit ist noch immer da, doch das ist ok. Mein Körper muss für 3 sorgen, da stehen ihm Ruhepausen zu. Ich trinke nichts mit Koffein, habe meinem Mann aber schon gesagt, dass erste, was ich nach der Geburt will, ist ein Latte ;) Kein geräuchertes Fleisch, keine Rohmilchprodukte und nichts mit rohen Eier. Sind ja nur wenige Monate.
Der Sommer wird streng werden, riesen Kugel und heisse Temperaturen. Doch das schaffe ich.
Da es gut sein kann, dass ich gegen das ende der Schwangerschaft liegen muss, habe ich vorgesorgt. Ab der 24. Woche werde ich die Pferde nicht mehr misten. Mein Mann macht es morgens vor der Arbeit, mittags kommt jemand, der in der Nähe einen eigenen Stall hat. Auch die Hunde bekommen eine externe Betreuungsperson, die für die tägliche Bewegung sorgen wird.
Ja, liegen ist langweilig, ich lag bei meinem Autounfall 2.5 Monate nur auf dem Rücken, konnte mich nicht bewegen, nicht mal drehen. Doch die 10 Wochen gingen vorbei. Trotz massiven Schmerzen mit Morphin-Pumpe.
Diesmal ist es was anderes, wenn ich liegen müsste. Es wäre für unser grosses Wunder. Das würde ich gerne machen.
Samstag, 18. April 2015
Besuch bei unserer Pflegetochter
Das habe ich euch vorenthalten: Eigentlich bin ich schon Mutter, eine Pflegemutter. Wir hatten bis vor 5 Jahren ein "Mädchen" bei uns aufgenommen, die damals 16 war, aus schwierigen Familienverhältnissen kam und schwer depressiv war. Sie war ein Häufchen Elend. Sie hatte nach einem Klinikaufenthalt bei mir auf dem Hof ein Praktikum angefangen. Leider ging es nicht in ihrer neuen Pflegefamilie und so boten wir ihr an, dass sie bei uns wohnen kann. Sie zog ein, für 4 Jahre. 2 Jahre arbeite sie bei uns auf dem Hof, wurde rückfällig, Borderline, suizidgefährdet. 24h Betreuung oder Klinik, sie wünschte 24h Betreuung, wir ermöglichten es. Es war streng, doch es war sehr schön. Manchmal auch Konflikt behaftet, ja halt Teenager. Doch ich liebe sie. Egal was sie anstellt. Sie wird mich nicht mehr los :) Mit ach und krach und Vit. B fanden wir eine Lehrstelle für sie als Sattlerin, sie schloss sie mit sehr viel Erfolg ab, war eine der Besten in ihrem Jahrgang. Mit 20 zog sie bei uns aus. Sie wurde flügge, und ich erlebte, wie das ist. Das sich die "Kleinen" dann einfach monatelang nicht melden, sich abnabeln. Doch ich hatte viel Verständnis, ich war damals gleich.
Mittlerweile ist sie 25 und hatte vor einem Jahr einen psychischen Zusammenbruch. Trauma. Sie hat mit denen bis heute noch nicht gearbeitet, obwohl sie seit 12 in der Therapie war, wurde nur immer stabilisiert. Ich kenne mich ja damit aus, doch bei ihr ist es noch einige Stufen heftiger wie bei mir. Obwohl sie mittlerweile wieder Kontakt hat zu ihren leiblichen Eltern, rief sie mich an, als es ihr schlecht ging. Das bedeutet mir unheimlich viel. Ich habe auch wieder stärkeren Kontakt seit daher mit ihr.
Seit 4 Wochen ist sie an der 2. stationären Therapie. Ich war sie gestern besuchen. Ich wollte, dass sie von mir erfährt, dass sie noch 2 Pflegegeschwisterchen bekommt, nicht von dritten. Doch ich hatte auch etwas Hemmungen. Es geht ihr momentan nicht so gut, und ich hatte Angst, dass sie das zu stark belastet. Doch sie freute sich riesig.
Wir sprachen 2 Stunden miteinander. Sie erzählte mir, dass sie eine neue Freundin in der Klinik gefunden hat, und stellte sie mir vor. Ihr fällt es nicht einfach, Freundschaften aufzubauen. Da ist sowas ein Highlight. Sie sagte mir dann, dass ihre neue Freundin sie an mich erinnert, das freute mich sehr.
Zum Schluss fragte sie mich, ob mein Mann und ich sie an ihrem 25. Geburtstag am 5.5. besuchen kommen. Klar, dass haben wir bereits geplant :)
Mittlerweile ist sie 25 und hatte vor einem Jahr einen psychischen Zusammenbruch. Trauma. Sie hat mit denen bis heute noch nicht gearbeitet, obwohl sie seit 12 in der Therapie war, wurde nur immer stabilisiert. Ich kenne mich ja damit aus, doch bei ihr ist es noch einige Stufen heftiger wie bei mir. Obwohl sie mittlerweile wieder Kontakt hat zu ihren leiblichen Eltern, rief sie mich an, als es ihr schlecht ging. Das bedeutet mir unheimlich viel. Ich habe auch wieder stärkeren Kontakt seit daher mit ihr.
Seit 4 Wochen ist sie an der 2. stationären Therapie. Ich war sie gestern besuchen. Ich wollte, dass sie von mir erfährt, dass sie noch 2 Pflegegeschwisterchen bekommt, nicht von dritten. Doch ich hatte auch etwas Hemmungen. Es geht ihr momentan nicht so gut, und ich hatte Angst, dass sie das zu stark belastet. Doch sie freute sich riesig.
Wir sprachen 2 Stunden miteinander. Sie erzählte mir, dass sie eine neue Freundin in der Klinik gefunden hat, und stellte sie mir vor. Ihr fällt es nicht einfach, Freundschaften aufzubauen. Da ist sowas ein Highlight. Sie sagte mir dann, dass ihre neue Freundin sie an mich erinnert, das freute mich sehr.
Zum Schluss fragte sie mich, ob mein Mann und ich sie an ihrem 25. Geburtstag am 5.5. besuchen kommen. Klar, dass haben wir bereits geplant :)
Freitag, 17. April 2015
Telefonat mit meiner CNBC-Cousine
Endlich hatten wir Zeit. Es ist immer schön, mit meiner Cousine zu telefonieren, wir sind uns sehr ähnlich. Bereits als Kinder war sie meine Lieblingscousine von den 6 Cousinen.
Sie ist so lieb, sie hat vor Freude geweint, als sie las, dass ich nun doch schwanger bin. Sie freut sich riesig für mich. Sie ist bereits Patentante bei den beiden Kinder von ihren Schwestern und neben ihrem Geschäft und ihren Tieren hat sie keine weitere Kapazität. Das ist ok für mich, ich dachte es mir. Sie hat soviel um die Ohren und etwas Zeit braucht man ja auch noch für einem selber.
Wir sprachen auch über Bemerkungen zur Kinderlosigkeit. Es tut mir weh, zu wissen, dass die Leute so unsensibel mit ihr umgehen. Nicht nur Fremde, sondern auch Freunde und Familie mit Kindern lassen immer mal wieder Sprüche fallen, obwohl sie über ihre Situation Bescheid wissen. Warum sind Menschen so? Ich hoffe, ich werde nie so.
Natürlich sprachen wir auch über unsere Pferde, die Leidenschaft verbindet uns sehr. Niemand sonst in der Familie ist so angefressen wie wir. Und auch über die Hunde. Wir beide lieben Tiere sehr.
Sie ist so lieb, sie hat vor Freude geweint, als sie las, dass ich nun doch schwanger bin. Sie freut sich riesig für mich. Sie ist bereits Patentante bei den beiden Kinder von ihren Schwestern und neben ihrem Geschäft und ihren Tieren hat sie keine weitere Kapazität. Das ist ok für mich, ich dachte es mir. Sie hat soviel um die Ohren und etwas Zeit braucht man ja auch noch für einem selber.
Wir sprachen auch über Bemerkungen zur Kinderlosigkeit. Es tut mir weh, zu wissen, dass die Leute so unsensibel mit ihr umgehen. Nicht nur Fremde, sondern auch Freunde und Familie mit Kindern lassen immer mal wieder Sprüche fallen, obwohl sie über ihre Situation Bescheid wissen. Warum sind Menschen so? Ich hoffe, ich werde nie so.
Natürlich sprachen wir auch über unsere Pferde, die Leidenschaft verbindet uns sehr. Niemand sonst in der Familie ist so angefressen wie wir. Und auch über die Hunde. Wir beide lieben Tiere sehr.
Mittwoch, 15. April 2015
Spannendes Gespräch...
Ich bin ja in meinem tiefsten Inneren davon überzeugt, dass nichts ohne Grund passiert. Während den 9 Jahren Kinderwunsch geriet jedoch diese Einstellung sehr ins Wanken.
Mittlerweile denke ich, dass die 9 Jahre brauchte, da ich in der Zeit innerlich sehr gewachsen bin. Ich konnte unser verfluchtes familiäres Missbrauchkarma, dass sich schon über mehrere Generationen hält und jeder darüber schweigt, wohl für mich dank meinem Therapeut auflösen. Väterlicherseits ist meine Familie von Verstoss gekennzeichnet, beide Grosseltern wurden als Teenies wegen Geldproblemen weggegeben, in der Schweiz nannte man sie Verdingkinder. Auch das prägte mich.
Bitte nicht falsch verstehen, meine Eltern wollten von Herzen nur das Beste für mich, sie sind jedoch auch nur das Produkt ihrer Erlebnisse und Erziehung.
Ja, jedenfalls habe ich die letzten 3 Jahre in der Traumatherapie viel von denen Themen aufgearbeitet und hoffe, dass meine Kinder frei von den Geschichten aufwachsen, genetisch (Erfahrungen werden auch genetisch vererbt) wie auch in der sozialen Prägung.
Jetzt, 9 Jahre später, erlebe ich nur extreme, emotionale Freude und Unterstützung bei Bekanntgabe der Schwangerschaft. Was gibt es besseres für einen Grundstein in 2 neue Leben?
Zurück zum heutigen Gespräch: Mein eines Pferd hustet seit 1 Jahr. Ich habe bereits x-tausende Franken in die Behandlung investiert, Zeit, Energie und Nerven. Als letzter Versuch kommt jetzt ein Tierarzt, der feinfühlig ist und Bioresonanz macht. Er ist etwas kurlig, doch sehr lieb, und gibt sein ganzes Herz für seine vierbeinigen Patienten, egal ob Haus- oder Nutztier. Er erzählt bei der Behandlung jedesmal sehr viel, über die Abläufe im Organismus, in der Seele, über Karma, Vorleben etc. Diesmal lies er bei seinen Erzählungen einen Satz fallen (er weiss nicht, dass ich schwanger bin): Kinder suchen sich die Eltern aus. Sie entscheiden, in welches Leben sie geboren werden wollen.
Als erstes dachte ich, meine Kinder sagten sich wohl, ne du, arbeite mal erst all diesen Seelenmüll vom Familienkarma selber auf. Dann sind wir auch bereit, zu kommen.
Der nächste Gedanke war, dass diese Sätze für jemand in der Kinderwunschschleife sehr hart sind. Man bekommt Angst, dass sich keine Kinder für das Leben bei einem entscheidet und fängt alles an zu hinterfragen. Oder man fällt in ein Loch, weil es Kinder gibt, die sich für ein Leben mit Gewalt, Krieg, Hungersnot, Einsamkeit, Krankheit etc entscheiden und niemand in das Leben voller Liebe bei einem Kinderwunschpaar kommen will.
Man kann es drehen wie man will, die Welt ist ungerecht, und trotzdem hat alles einen tieferen Sinn.
Ich wünsche allen Langzeitkinderwunschpaaren, dass die Kinder sich bald für ein Leben bei euch entscheiden. Ich weiss, dass ihr alle fantastische Eltern sein werdet, da ihr euer Glück mit aller Liebe grosszieht.
Mittlerweile denke ich, dass die 9 Jahre brauchte, da ich in der Zeit innerlich sehr gewachsen bin. Ich konnte unser verfluchtes familiäres Missbrauchkarma, dass sich schon über mehrere Generationen hält und jeder darüber schweigt, wohl für mich dank meinem Therapeut auflösen. Väterlicherseits ist meine Familie von Verstoss gekennzeichnet, beide Grosseltern wurden als Teenies wegen Geldproblemen weggegeben, in der Schweiz nannte man sie Verdingkinder. Auch das prägte mich.
Bitte nicht falsch verstehen, meine Eltern wollten von Herzen nur das Beste für mich, sie sind jedoch auch nur das Produkt ihrer Erlebnisse und Erziehung.
Ja, jedenfalls habe ich die letzten 3 Jahre in der Traumatherapie viel von denen Themen aufgearbeitet und hoffe, dass meine Kinder frei von den Geschichten aufwachsen, genetisch (Erfahrungen werden auch genetisch vererbt) wie auch in der sozialen Prägung.
Jetzt, 9 Jahre später, erlebe ich nur extreme, emotionale Freude und Unterstützung bei Bekanntgabe der Schwangerschaft. Was gibt es besseres für einen Grundstein in 2 neue Leben?
Zurück zum heutigen Gespräch: Mein eines Pferd hustet seit 1 Jahr. Ich habe bereits x-tausende Franken in die Behandlung investiert, Zeit, Energie und Nerven. Als letzter Versuch kommt jetzt ein Tierarzt, der feinfühlig ist und Bioresonanz macht. Er ist etwas kurlig, doch sehr lieb, und gibt sein ganzes Herz für seine vierbeinigen Patienten, egal ob Haus- oder Nutztier. Er erzählt bei der Behandlung jedesmal sehr viel, über die Abläufe im Organismus, in der Seele, über Karma, Vorleben etc. Diesmal lies er bei seinen Erzählungen einen Satz fallen (er weiss nicht, dass ich schwanger bin): Kinder suchen sich die Eltern aus. Sie entscheiden, in welches Leben sie geboren werden wollen.
Als erstes dachte ich, meine Kinder sagten sich wohl, ne du, arbeite mal erst all diesen Seelenmüll vom Familienkarma selber auf. Dann sind wir auch bereit, zu kommen.
Der nächste Gedanke war, dass diese Sätze für jemand in der Kinderwunschschleife sehr hart sind. Man bekommt Angst, dass sich keine Kinder für das Leben bei einem entscheidet und fängt alles an zu hinterfragen. Oder man fällt in ein Loch, weil es Kinder gibt, die sich für ein Leben mit Gewalt, Krieg, Hungersnot, Einsamkeit, Krankheit etc entscheiden und niemand in das Leben voller Liebe bei einem Kinderwunschpaar kommen will.
Man kann es drehen wie man will, die Welt ist ungerecht, und trotzdem hat alles einen tieferen Sinn.
Ich wünsche allen Langzeitkinderwunschpaaren, dass die Kinder sich bald für ein Leben bei euch entscheiden. Ich weiss, dass ihr alle fantastische Eltern sein werdet, da ihr euer Glück mit aller Liebe grosszieht.
Sonntag, 12. April 2015
SSW 11
Wir hatten hier ein tolles Kurswochenende. Es ging um Energiearbeit und Chakren bei Mensch, Pferd und Hund. Wir waren ein lässiges Grüppli an Teilnehmerinnen und die Kursleiterin ist sowieso eine geniale Persönlichkeit. Die letzten Kursteilnehmer gingen gestern Abend um 21.15h nach Hause, nach dem wir noch gemeinsam Pizza vom Lieferservice assen.
Doch ich bin nun nach den 2 Tagen ko... Ich werde heute eine ruhige Kugel schieben.
Nun bin ich in der SSW 11 angekommen und habe bereits einige Schwangerschaftszipperlein verloren. Der Schwindel und die Übelkeit ist weg, ich fühle mich sehr gut. Meine Laune ist bestens, ich bin sehr optimistisch und zuversichtlich. Kurz und gut, ich geniesse es, schwanger zu sein. Vorallem auch mit dem Wissen, dass das Fehlgeburtsrisiko nun sehr viel kleiner ist und sich von Woche zu Woche noch mehr reduziert.
Doch ich bin nun nach den 2 Tagen ko... Ich werde heute eine ruhige Kugel schieben.
Nun bin ich in der SSW 11 angekommen und habe bereits einige Schwangerschaftszipperlein verloren. Der Schwindel und die Übelkeit ist weg, ich fühle mich sehr gut. Meine Laune ist bestens, ich bin sehr optimistisch und zuversichtlich. Kurz und gut, ich geniesse es, schwanger zu sein. Vorallem auch mit dem Wissen, dass das Fehlgeburtsrisiko nun sehr viel kleiner ist und sich von Woche zu Woche noch mehr reduziert.
Montag, 6. April 2015
Osterntage und Start der SSW 10
Mein App hat mich vorgewarnt. Diese Woche seien die Hormone so hoch wie nie, die Symptome werden sich verstärken. Ab SSW 11 produzieren die 2 Plazentas selber Hormone, und ich muss nicht mit meinem Hormonhaushalt noch die Zwillinge mitversorgen.
Ja, gestern bekam ich die volle Ladung ab, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit gleichzeitig. Ich lag den ganzen Tag rum. Und sagte mir immer wieder: Ist doch toll, dh. alles ist i. O.
Mein Mann versorgte die Pferde und die Hunde, ich war sehr froh, dass er da ist.
Bin ja gespannt, wie es diese Woche weitergeht.
Ja, gestern bekam ich die volle Ladung ab, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit gleichzeitig. Ich lag den ganzen Tag rum. Und sagte mir immer wieder: Ist doch toll, dh. alles ist i. O.
Mein Mann versorgte die Pferde und die Hunde, ich war sehr froh, dass er da ist.
Bin ja gespannt, wie es diese Woche weitergeht.
Samstag, 4. April 2015
Endspurt 1. Trimenon
Die 12. Woche rückt näher... noch 3 Wochen, und die 12. ist sogar schon durch.
Somit kommen wir an die magische Grenze, nach der wir es offen erzählen.
Anfangs konnte ich kaum schweigen, ich wollte es nach dem Untersuch am liebsten jedem erzählen. Mittlerweile geniesse ich die Privatsphäre. Ich möchte so arbeiten, wie es mein Körper mitmacht, dh. ich will mich noch nicht festlegen, was ich bis wann mache und wielange danach die Pause ist. Doch ich verstehe auch, wenn sich nicht alle meine Kunden auf das einlassen wollen.
Nun ja, es wird so werden, wie es sein soll.
Die Frage die sich mir stellt, soll ich es langsam einfach dann jemandem erzählen, wenn es gerade ins Gespräch passt (z.B. Terminplanung)? Oder soll ich es quasi mit einem Schlag öffentlich machen, z. B. über die FB-Seite meines Hofes?
Wenn ich es nur sporadisch erzähle, dann wird sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer verbreiten, Reiter sind gschwatzig ;) Und das lässt wieder Raum für Spekulationen, wie es mit dem Hof weitergeht.
Mache ich es öffentlich, stellt sich die Frage, wann. 13. SSW find ich etwas früh, doch man wird es mir wahrscheinlich mit Zwillingen eh ab der 16. SSW ansehen ;)
Was würdet ihr tun?
Somit kommen wir an die magische Grenze, nach der wir es offen erzählen.
Anfangs konnte ich kaum schweigen, ich wollte es nach dem Untersuch am liebsten jedem erzählen. Mittlerweile geniesse ich die Privatsphäre. Ich möchte so arbeiten, wie es mein Körper mitmacht, dh. ich will mich noch nicht festlegen, was ich bis wann mache und wielange danach die Pause ist. Doch ich verstehe auch, wenn sich nicht alle meine Kunden auf das einlassen wollen.
Nun ja, es wird so werden, wie es sein soll.
Die Frage die sich mir stellt, soll ich es langsam einfach dann jemandem erzählen, wenn es gerade ins Gespräch passt (z.B. Terminplanung)? Oder soll ich es quasi mit einem Schlag öffentlich machen, z. B. über die FB-Seite meines Hofes?
Wenn ich es nur sporadisch erzähle, dann wird sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer verbreiten, Reiter sind gschwatzig ;) Und das lässt wieder Raum für Spekulationen, wie es mit dem Hof weitergeht.
Mache ich es öffentlich, stellt sich die Frage, wann. 13. SSW find ich etwas früh, doch man wird es mir wahrscheinlich mit Zwillingen eh ab der 16. SSW ansehen ;)
Was würdet ihr tun?
Donnerstag, 19. März 2015
Schlaflos....
Erst konnte ich gestern vor Aufregung nicht einschlafen. Zwillinge... Ich war mir vom ersten Moment an sicher, dass es 2 sind. Mein Bauchgefühl, welches auch sagt, dass diese Schwangerschaft gut aus geht. Es hat sich in der Anzahl nicht getäuscht, also werde ich mich jetzt darauf verlassen, dass es sich auch im Ausgang nicht täuscht.
Dann wurde ich nachts wach. 3h stundenlang lag ich im Bett und dachte nach. Säuglingszwillinge, mein Pferdehof mit momentan 7 Pferden (2 eigene), die 4 Border Collies und unser Haus mit Umschwung. Dazu Winter. Das wird anfangs sicher stressig, bis wir in den Alltag gefunden haben. Das ich dieses Jahr wohl kaum noch in den Sattel komme, ist mir vollkommen klar. Mein Ziel, Sommer 2016 wieder regelmässig reiten, was das auch immer in der Anzahl heissen mag.
Ich habe in der Schweiz 12 Wochen Mutterschaftsurlaub bezahlt, danach heisst es wieder arbeiten. Ich werde in den 12 Wochen wohl nur die Pferde versorgen (morgens und mittags, die beiden Abendstalldienste machen die Einsteller meistens) und das Reitstunden geben und das Arbeiten mit fremden Pferden in den Wochen sein lassen. Den internen Reitunterricht möchte ich nach den 12 Wochen wieder aufnehmen, externe Kurstage geben wohl erst wieder im Frühjahr 2016.
Mein Mann hat 5 Freitage nach der Geburt zu gut. Er ist Mittelstufenlehrer, weshalb er nicht flexibel einfach mal Ferien machen kann. Dafür ist er sicher am Wochenende da, meistens 1 Nachmittag pro Woche und kann gewisse Arbeiten zu Hause erledigen. Daneben sind 12 Wochen unterrichtsfreie Zeit (Normalbürger sagen dazu Ferien ;) ).
Das wären wohl die Rahmenbediungen.
Wie wir das jedoch dann im Detail lösen, wird wohl learnig by doing sein... Ich stellte mir heute Nacht vor, wie das ist, morgens zum Bett raus, 2 hungrige Zwillinge, 4 hungrige Hunde und 7 hungrige Pferde. Und dann noch alle sauber machen. Damit wäre wohl dann schon so ziemlich der Vormittag durch...
Jedenfalls werde ich die Grossmütter fragen, ob sie mir jeweils 1 (meine Mutter arbeitet noch 60% im Pflegeheim) resp. 2 (meine Schwiegermutter ist Rentnerin) Nachmittage in der Woche unter die Arme greifen. Ich denke, dass werden sie sehr gerne tun.
Auch ich freue mich riesig auf die Herausforderung. Mein Mann und ich werden das schon schaffen. Die beiden Krümel sind unser grösstes Glück und werden wohl unser grösstes Abenteuer.
Dann wurde ich nachts wach. 3h stundenlang lag ich im Bett und dachte nach. Säuglingszwillinge, mein Pferdehof mit momentan 7 Pferden (2 eigene), die 4 Border Collies und unser Haus mit Umschwung. Dazu Winter. Das wird anfangs sicher stressig, bis wir in den Alltag gefunden haben. Das ich dieses Jahr wohl kaum noch in den Sattel komme, ist mir vollkommen klar. Mein Ziel, Sommer 2016 wieder regelmässig reiten, was das auch immer in der Anzahl heissen mag.
Ich habe in der Schweiz 12 Wochen Mutterschaftsurlaub bezahlt, danach heisst es wieder arbeiten. Ich werde in den 12 Wochen wohl nur die Pferde versorgen (morgens und mittags, die beiden Abendstalldienste machen die Einsteller meistens) und das Reitstunden geben und das Arbeiten mit fremden Pferden in den Wochen sein lassen. Den internen Reitunterricht möchte ich nach den 12 Wochen wieder aufnehmen, externe Kurstage geben wohl erst wieder im Frühjahr 2016.
Mein Mann hat 5 Freitage nach der Geburt zu gut. Er ist Mittelstufenlehrer, weshalb er nicht flexibel einfach mal Ferien machen kann. Dafür ist er sicher am Wochenende da, meistens 1 Nachmittag pro Woche und kann gewisse Arbeiten zu Hause erledigen. Daneben sind 12 Wochen unterrichtsfreie Zeit (Normalbürger sagen dazu Ferien ;) ).
Das wären wohl die Rahmenbediungen.
Wie wir das jedoch dann im Detail lösen, wird wohl learnig by doing sein... Ich stellte mir heute Nacht vor, wie das ist, morgens zum Bett raus, 2 hungrige Zwillinge, 4 hungrige Hunde und 7 hungrige Pferde. Und dann noch alle sauber machen. Damit wäre wohl dann schon so ziemlich der Vormittag durch...
Jedenfalls werde ich die Grossmütter fragen, ob sie mir jeweils 1 (meine Mutter arbeitet noch 60% im Pflegeheim) resp. 2 (meine Schwiegermutter ist Rentnerin) Nachmittage in der Woche unter die Arme greifen. Ich denke, dass werden sie sehr gerne tun.
Auch ich freue mich riesig auf die Herausforderung. Mein Mann und ich werden das schon schaffen. Die beiden Krümel sind unser grösstes Glück und werden wohl unser grösstes Abenteuer.
Montag, 16. März 2015
SSW 7 ♥♥♥
Die 6. SSW ist überstanden. Ich bin ja soo froh. Alles gut gegangen. Hoffentlich gehts weiter so.
Von meinem Agilitytrainer habe ich ein ganz liebes Mail als Antwort bekommen, als ich mich abmeldete und ihm erklärte, warum ich länger nicht kommen werde.
Eine meiner beiden Stuten war mit einer Einstellerin übers Wochenende in Avenches im Geländetraining. Die Beiden haben das super gemacht, ich habe bereits einige tolle Fotos gesehen.
Meine Freundin reitet nun meine andere Stute fix 2x die Woche, und es macht ihr Spass.
Die Kinderwunschklinik hat heute angerufen, und meinen Termin vom nächsten Montag auf diesen Mittwoch verschoben. Das ist super, dann kann mein Mann auch mitkommen.
Drückt mir die Daumen, dass am Mittwoch alles ok ist, und es weiter ohne Probleme verläuft.
Übrigens: Ich habe angefangen in den Mami-Schwangerschaftsforen zu lesen und jetzt beschlossen, dass ich damit wieder aufhöre. Das Lesen von Blutungen, FG usw. macht mir Angst, und das ist nicht gut für den Krümel.
Von meinem Agilitytrainer habe ich ein ganz liebes Mail als Antwort bekommen, als ich mich abmeldete und ihm erklärte, warum ich länger nicht kommen werde.
Eine meiner beiden Stuten war mit einer Einstellerin übers Wochenende in Avenches im Geländetraining. Die Beiden haben das super gemacht, ich habe bereits einige tolle Fotos gesehen.
Meine Freundin reitet nun meine andere Stute fix 2x die Woche, und es macht ihr Spass.
Die Kinderwunschklinik hat heute angerufen, und meinen Termin vom nächsten Montag auf diesen Mittwoch verschoben. Das ist super, dann kann mein Mann auch mitkommen.
Drückt mir die Daumen, dass am Mittwoch alles ok ist, und es weiter ohne Probleme verläuft.
Übrigens: Ich habe angefangen in den Mami-Schwangerschaftsforen zu lesen und jetzt beschlossen, dass ich damit wieder aufhöre. Das Lesen von Blutungen, FG usw. macht mir Angst, und das ist nicht gut für den Krümel.
Sonntag, 15. März 2015
Gesellschaftskonform?
Gestern teilte eine ehemalige Schulfreundin von mir ein Foto von ihr und ihrem Säugling auf Facebook. Ich drückte "gefällt mir" und es fiel mir auf, dass so ziemlich jeder aus unserer damaligen Klasse dies auch getan hat. Da war ich erstaunt. Ich bin mit all denen auch befreundet und noch nie ist mir aufgefallen, dass einer "gefällt mir" gedrückt hat.
Also scrollte ich bei meiner Schulfreundin auf der Pinnwand runter, da ich wusste, dass sie vor der Mutterschaft Fotos von ihr und ihrem Hund oder beim Reiten geteilt hat. Halt so Fotos, wie ich auch auf FB teile. Bei keinem der tierischen Fotos war ein "like" von den Klassenkammeraden, ausser von mir und ihrer besten Freundin.
Das gab mir ein Stich ins Herzen. Ist man nur Gesellschaftskonform mit Kind? Andere schöne Momente sind nicht eine Beachtung wert? Dies macht den Druck für Kinderwünschler noch höher und schiebt ungewollt oder auch gewollt kinderlose noch mehr an den Rand der Gesellschaft.
Ich habe viele kinderlose Freunde, die einen wollen bewusst keine Kinder, bei einigen weiss ich, dass es nie welche gab und bei anderen ist es einfach noch nicht soweit. Ich freue mich mit ihnen über jeden schönen Moment im Leben, jeden Erfolg und jede Liebe, egal ob 2 oder 4beinig.
Also scrollte ich bei meiner Schulfreundin auf der Pinnwand runter, da ich wusste, dass sie vor der Mutterschaft Fotos von ihr und ihrem Hund oder beim Reiten geteilt hat. Halt so Fotos, wie ich auch auf FB teile. Bei keinem der tierischen Fotos war ein "like" von den Klassenkammeraden, ausser von mir und ihrer besten Freundin.
Das gab mir ein Stich ins Herzen. Ist man nur Gesellschaftskonform mit Kind? Andere schöne Momente sind nicht eine Beachtung wert? Dies macht den Druck für Kinderwünschler noch höher und schiebt ungewollt oder auch gewollt kinderlose noch mehr an den Rand der Gesellschaft.
Ich habe viele kinderlose Freunde, die einen wollen bewusst keine Kinder, bei einigen weiss ich, dass es nie welche gab und bei anderen ist es einfach noch nicht soweit. Ich freue mich mit ihnen über jeden schönen Moment im Leben, jeden Erfolg und jede Liebe, egal ob 2 oder 4beinig.
Donnerstag, 12. März 2015
Erster Ultraschall
Nervös ging es zum ersten Ultraschalltermin. Erst Blutentnahme, Blutdruck messen und Gewichtkontrolle. Alles i. O. Da plumste schon mal der erste Stein vom Herzen.
Dann zum Ultraschall. Ich war sehr nervös. Leider sah man noch nicht viel (SSW 5+3), ausser einer Fruchtblase. Also genauer gesagt, ich erkannte nichts, der Arzt zeigte mir ein Fleck. Immerhin, er hat was gefunden. Er sagte, es sähe gut aus. In 10 Tagen gibts den nächsten Termin, wenn es dann gut ist, dann gehts in den normalen Schwangerschaftsuntersuchungsrythmus über. Ausserdem würde man das nächste Mal sehen, ob es 1 Kind oder Zwillinge sind.
Ich sprach noch das Reiten und das Agility an, was er wegen dem Ziehen in der Gebärmutter denkt. Nun ja, er verordnete mir absolutes Reit- und Sportverbot, ich soll mich schonen, nur ruhige Bewegung geniessen und nicht schwer heben. Ja kein Risiko eingehen.
Jedenfalls, jede positive Nachricht nach einem Untersuch steigert die Zuversicht. Ausserdem hat es meine Ansicht bestätigt, dass ich einfach auf meinen Körper hören soll, wenn etwas unangenehm ist, sein lassen.
Ich habe nun meinem Agilitytrainer ein Mail geschrieben, und die Situation erklärt. Er hat sich sicher verwundert, warum ich bereits 3x fehlte. Ich habe mich bis Mai (12. Woche vorbei) sicher abgemeldet und auch geschrieben, dass ich, wenn ich wieder kann, gerne weiter trainieren möchte und es auch mit meinem Mann so abgesprochen ist, dass ich nach der Geburt weiter machen kann. Mal schauen, was für eine Antwort kommt.
Ansonsten: Start frei für die nächste Warteschleife....
Dann zum Ultraschall. Ich war sehr nervös. Leider sah man noch nicht viel (SSW 5+3), ausser einer Fruchtblase. Also genauer gesagt, ich erkannte nichts, der Arzt zeigte mir ein Fleck. Immerhin, er hat was gefunden. Er sagte, es sähe gut aus. In 10 Tagen gibts den nächsten Termin, wenn es dann gut ist, dann gehts in den normalen Schwangerschaftsuntersuchungsrythmus über. Ausserdem würde man das nächste Mal sehen, ob es 1 Kind oder Zwillinge sind.
Ich sprach noch das Reiten und das Agility an, was er wegen dem Ziehen in der Gebärmutter denkt. Nun ja, er verordnete mir absolutes Reit- und Sportverbot, ich soll mich schonen, nur ruhige Bewegung geniessen und nicht schwer heben. Ja kein Risiko eingehen.
Jedenfalls, jede positive Nachricht nach einem Untersuch steigert die Zuversicht. Ausserdem hat es meine Ansicht bestätigt, dass ich einfach auf meinen Körper hören soll, wenn etwas unangenehm ist, sein lassen.
Ich habe nun meinem Agilitytrainer ein Mail geschrieben, und die Situation erklärt. Er hat sich sicher verwundert, warum ich bereits 3x fehlte. Ich habe mich bis Mai (12. Woche vorbei) sicher abgemeldet und auch geschrieben, dass ich, wenn ich wieder kann, gerne weiter trainieren möchte und es auch mit meinem Mann so abgesprochen ist, dass ich nach der Geburt weiter machen kann. Mal schauen, was für eine Antwort kommt.
Ansonsten: Start frei für die nächste Warteschleife....
Mittwoch, 11. März 2015
Nervös....
Morgen geht es zum ersten Ultraschall.... Ich versuche ruhig zu bleiben, fällt mir schwer. Die alten Ängste haben sich auch gemeldet. Auch mein Mann ist nervös. Hoffentlich ist alles gut.
Meine vermeintliche Reitbeteiligung von gestern hat mich heute angerufen. Sie sei gestern etwas euphorisch gewesen. Sie hätte noch andere Optionen und würde sich die noch anschauen, sie gäbe mir ende März Bescheid.
Ich dachte nach... Sie könnte für 100 CHF im Monat soviel reiten wie sie will, die Tage auch noch frei wählen und hätte noch 1x die Woche Unterricht (normalerweise kostet eine 30min Lektion 40 CHF). Das Pferd ist weiter ausgebildet wie sie, sie könnte also nur profitieren, und total fein zum Reiten und sehr umgänglich. Zubehör ist alles passend vorhanden. Und sie selber ist eine sichere Reiterin, jedoch sehr grobmotorisch in der Einwirkung (was meine Pferde nicht kennen). Also wenn sie das nicht schätzt, muss sie auch nicht kommen.
Ich schrieb ihr eine SMS, ich hätte es mir auch nochmals überlegt. Sie müsse uns nicht berücksichtigen in ihrer Entscheidung, wir würden lieber weiter suchen.
Etwas aufgelöst rief ich dann meine Freundin an. Sie sagte, wir kriegen das hin, sie und eine weitere Pensionärin würden meine Pferde reiten, soviel es geht (und die beiden sind reiterlich weiter und viel feiner in der Einwirkung wie die, die mir absagte).
Beim Longieren dachte ich dann, dass meine Pferde es auch überleben werden, wenn sie nur noch 3-4 x die Woche bewegt werden, sie leben in einem Aktivlaufstall. Lieber so, als jemand, der meine Pferde nicht zu schätzen weiss.
Meine vermeintliche Reitbeteiligung von gestern hat mich heute angerufen. Sie sei gestern etwas euphorisch gewesen. Sie hätte noch andere Optionen und würde sich die noch anschauen, sie gäbe mir ende März Bescheid.
Ich dachte nach... Sie könnte für 100 CHF im Monat soviel reiten wie sie will, die Tage auch noch frei wählen und hätte noch 1x die Woche Unterricht (normalerweise kostet eine 30min Lektion 40 CHF). Das Pferd ist weiter ausgebildet wie sie, sie könnte also nur profitieren, und total fein zum Reiten und sehr umgänglich. Zubehör ist alles passend vorhanden. Und sie selber ist eine sichere Reiterin, jedoch sehr grobmotorisch in der Einwirkung (was meine Pferde nicht kennen). Also wenn sie das nicht schätzt, muss sie auch nicht kommen.
Ich schrieb ihr eine SMS, ich hätte es mir auch nochmals überlegt. Sie müsse uns nicht berücksichtigen in ihrer Entscheidung, wir würden lieber weiter suchen.
Etwas aufgelöst rief ich dann meine Freundin an. Sie sagte, wir kriegen das hin, sie und eine weitere Pensionärin würden meine Pferde reiten, soviel es geht (und die beiden sind reiterlich weiter und viel feiner in der Einwirkung wie die, die mir absagte).
Beim Longieren dachte ich dann, dass meine Pferde es auch überleben werden, wenn sie nur noch 3-4 x die Woche bewegt werden, sie leben in einem Aktivlaufstall. Lieber so, als jemand, der meine Pferde nicht zu schätzen weiss.
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