Ab dieser Woche kann ich das Utrogestan und das Progynova weglassen :) Ich hoffe, so vergeht der letzte Rest der Müdikeit. Somit nehme ich nun nur noch Diasporal (Magnesium) Aspirin cardio und Gynefam.
Dann war heute noch Kontrolltermin. Den beiden Babys geht es gut, sind fit und munter. Mittlerweile ist die SSL 7.8 und 7.9cm, also beide gleich gross. Auch meine Werte sind gut. Zusammen passen sie nicht mehr aufs Bild.
Nächster Termin ist in 3 Wochen, ich hoffe, dass man dann das Geschlecht erkennt.
Das Wochenende war schön gemütlich, ich genoss das schöne Wetter im Garten und beim Hundespaziergang. Etwas gearbeitet haben wir auch, Bis auf 2 Weiden sind jetzt alle Hahnenfussfrei. Der letzte Rest wird noch ca. 30min brauchen, bis wir alle draussen haben.
Gestern Abend haben wir noch grilliert, meine Freundin und zukünftige Patentante ass mit.
Das beste hat jedoch nun noch mein Mann geleistet. Er hat unseren Kindern für nächstes Jahr bereits einen Sandkasten für den Garten gekauft... Und ich wünsche mir seit Jahren eine Lounge mit Sonnenschirm, da das bequemer zum Lesen wäre, wie der Esstisch und die Stühle... Nun ja, ich sehs, ich muss das selber in den Angriff nehmen.
Montag, 11. Mai 2015
Freitag, 8. Mai 2015
An die Kinderwünschlerinnen
Ich werde momentan von einigen betreffend Kinderwunschzeit angesprochen, im rl und auch in Foren. Da ich den Frauen immer den Link zum Blog gebe, will ich einige Sachen nun hier festhalten. Bitte beachtet, dass ich in der Schweiz wohne, bei uns läuft einiges anders wie in DEU.
1. Unterstützung mittels Kinderwunschklinik
Das erste Hindernis, die Finanzen. Unser KVG zahlt in ganz wenigen Fällen etwas an die Unterstützung via IVF/ICSI, IUI zahlen sie 3x. Auch die Medikamente müssen selber bezahlt werden. Alles weitere findet ihr unter Sterilität und Infertilität genau ausgedeutscht Sterilität und Infertilität.
ICSI kostet pro Stimmulation und Entnahme ca. 7500 CHF, IVF ist etwas günstiger, so um die 5000 CHF. Kyro war bei uns um die 1000 CHF. Rechnet damit, dass ihr das mehrmals macht. Die Chancen sind bei einem Frischtransfer bei 30-40%, bei einem Kyrotransfer bei 20-25%. Bei einer natürlichen Befruchtung ist die Chance einer Schwangerschaft bei 25-30%.
Statistiken sagen, dass wenn es bei 4 ICSI/IVF nicht geklappt hat, die Chancen rapide abnehmen, es jedoch nicht automatisch heisst, dass alle Hoffnungen aufzugeben sind.
Günstiger ist es im Ausland, zudem haben viele Länder weniger strenge Gesetze wie die Schweiz, was den Ärzten mehr Möglichkeiten gibt.
2. Zeitfaktor
Falls ihr den Weg der Kinderwunschklinik einschlägt, rechnet viel Zeit ein. Die Abklärungen und Untersuche können 3 Monate dauern. Danach, wenn alle Daten zusammengetragen sind, erfolgt ein Beratungsgespräch, an dem einem die Möglichkeiten aufgezeigt werden. Bis dann wirklich der Versuch einer Unterstützung begonnen werden kann, dann es nochmals einige Monate dauern, da die Frau mittels Medikamente auf einen idealen Hormonstatus gebracht wird. Beide Male dauerte es bei mir vom 1. Gespräch bis zum Start der Stimmulation über 6 Monate.
3. Andere Wege, den Kinderwunsch zu erfüllen
Es gibt noch die Möglichkeit der Adoption. Kinder aus dem Ausland zu adoptieren, wird jedoch immer schwieriger auf dem legalen Weg. Innländische Adoptionen sind unter gewissen Voraussetzungen möglich. Genaue Infos unter http://www.adoption.ch/ . Kostenpunkt sind um die 15000 CHF. Chancen auf eine Adoption liegt bei 30%.
Die grösstmögliche Chance besteht in der Aufnahme von Pflegekindern. Es hat in der Schweiz zu wenig Langzeit-Pflegeplätze. Wir haben auch eine Pflegetochter, die wir heiss und innig lieben. Der Aufwand wird einem finanziell vergütet. Am besten, ihr fragt bei eurem Kanton nach, was die Voraussetzungen sind.
4. Erlaubte Möglichkeiten in der Schweiz
- ICSI/IVF bei einer Partnerschaft
- Spendersamen falls das Paar verheiratet ist
- Adoption
5. Unerlaubte Möglichkeiten in der Schweiz
- Eizellenspende
- Embryospende
- Leihmutterschaft
6. Hilfe durch die schwere Zeit
Der Kinderwunsch nagt an der Psyche und der Partnerschaft.Teilweise so sehr, dass es zur Trennung kommt. Wir bekamen damals Hilfe von klaus-grawe-institut zürich und besuchten zusammen die Paartherapie. Es hat auf der Seite einen Kinderwunsch-Stress-Selbsteinschätzungsbogen, falls man unsicher ist, ob man Hilfe braucht oder nicht.
Desweiteren hilft mir, bei den kinderwunsch-blogschwestern mitzulesen. So merke ich, dass ich nicht alleine bin.
Mittlerweile bin ich soweit, dass ich darüber offen rede. Auch weil ich jetzt schwanger bin und die Ängste loslassen konnte. Ich hoffe, dass ich somit Frauen helfen kann, die noch auf der Kinderwunschschleife sind. Mein Mann und ich sind uns einig, dass wir kein Geheimnis daraus machen, wie die Zwillinge entstanden sind. Wir werden es auch ihnen erklären, wenn sie genügend alt sind und hoffen, sie verstehen, dass wir den Weg aus Liebe gewählt haben. Manchmal habe ich auch etwas Angst. Angst davor, dass jemand, der unseren Kindern oder uns böses will, diese Offenheit von uns nutzt zum Verletzen. Leider haben spüren wir des öfteren die Eifersucht von anderen. Doch auch das werden wir schaffen.
1. Unterstützung mittels Kinderwunschklinik
Das erste Hindernis, die Finanzen. Unser KVG zahlt in ganz wenigen Fällen etwas an die Unterstützung via IVF/ICSI, IUI zahlen sie 3x. Auch die Medikamente müssen selber bezahlt werden. Alles weitere findet ihr unter Sterilität und Infertilität genau ausgedeutscht Sterilität und Infertilität.
ICSI kostet pro Stimmulation und Entnahme ca. 7500 CHF, IVF ist etwas günstiger, so um die 5000 CHF. Kyro war bei uns um die 1000 CHF. Rechnet damit, dass ihr das mehrmals macht. Die Chancen sind bei einem Frischtransfer bei 30-40%, bei einem Kyrotransfer bei 20-25%. Bei einer natürlichen Befruchtung ist die Chance einer Schwangerschaft bei 25-30%.
Statistiken sagen, dass wenn es bei 4 ICSI/IVF nicht geklappt hat, die Chancen rapide abnehmen, es jedoch nicht automatisch heisst, dass alle Hoffnungen aufzugeben sind.
Günstiger ist es im Ausland, zudem haben viele Länder weniger strenge Gesetze wie die Schweiz, was den Ärzten mehr Möglichkeiten gibt.
2. Zeitfaktor
Falls ihr den Weg der Kinderwunschklinik einschlägt, rechnet viel Zeit ein. Die Abklärungen und Untersuche können 3 Monate dauern. Danach, wenn alle Daten zusammengetragen sind, erfolgt ein Beratungsgespräch, an dem einem die Möglichkeiten aufgezeigt werden. Bis dann wirklich der Versuch einer Unterstützung begonnen werden kann, dann es nochmals einige Monate dauern, da die Frau mittels Medikamente auf einen idealen Hormonstatus gebracht wird. Beide Male dauerte es bei mir vom 1. Gespräch bis zum Start der Stimmulation über 6 Monate.
3. Andere Wege, den Kinderwunsch zu erfüllen
Es gibt noch die Möglichkeit der Adoption. Kinder aus dem Ausland zu adoptieren, wird jedoch immer schwieriger auf dem legalen Weg. Innländische Adoptionen sind unter gewissen Voraussetzungen möglich. Genaue Infos unter http://www.adoption.ch/ . Kostenpunkt sind um die 15000 CHF. Chancen auf eine Adoption liegt bei 30%.
Die grösstmögliche Chance besteht in der Aufnahme von Pflegekindern. Es hat in der Schweiz zu wenig Langzeit-Pflegeplätze. Wir haben auch eine Pflegetochter, die wir heiss und innig lieben. Der Aufwand wird einem finanziell vergütet. Am besten, ihr fragt bei eurem Kanton nach, was die Voraussetzungen sind.
4. Erlaubte Möglichkeiten in der Schweiz
- ICSI/IVF bei einer Partnerschaft
- Spendersamen falls das Paar verheiratet ist
- Adoption
5. Unerlaubte Möglichkeiten in der Schweiz
- Eizellenspende
- Embryospende
- Leihmutterschaft
6. Hilfe durch die schwere Zeit
Der Kinderwunsch nagt an der Psyche und der Partnerschaft.Teilweise so sehr, dass es zur Trennung kommt. Wir bekamen damals Hilfe von klaus-grawe-institut zürich und besuchten zusammen die Paartherapie. Es hat auf der Seite einen Kinderwunsch-Stress-Selbsteinschätzungsbogen, falls man unsicher ist, ob man Hilfe braucht oder nicht.
Desweiteren hilft mir, bei den kinderwunsch-blogschwestern mitzulesen. So merke ich, dass ich nicht alleine bin.
Mittlerweile bin ich soweit, dass ich darüber offen rede. Auch weil ich jetzt schwanger bin und die Ängste loslassen konnte. Ich hoffe, dass ich somit Frauen helfen kann, die noch auf der Kinderwunschschleife sind. Mein Mann und ich sind uns einig, dass wir kein Geheimnis daraus machen, wie die Zwillinge entstanden sind. Wir werden es auch ihnen erklären, wenn sie genügend alt sind und hoffen, sie verstehen, dass wir den Weg aus Liebe gewählt haben. Manchmal habe ich auch etwas Angst. Angst davor, dass jemand, der unseren Kindern oder uns böses will, diese Offenheit von uns nutzt zum Verletzen. Leider haben spüren wir des öfteren die Eifersucht von anderen. Doch auch das werden wir schaffen.
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Donnerstag, 7. Mai 2015
Vorbereitung mittels Hund
Letzte Woche sagte jemand zu mir:" Gut, du hast ja schon geübt mit den Hunden. Jeder sollte vor den Kindern Hunde anschaffen, um zu schauen, ob er dem gewachsen ist."
Wir haben 4 Hunde, 2 kamen im Alter von 6 Monaten vom Bauernhof zu uns (sonst wären sie ins Tierheim gekommen), das Weibchen kam mit 14 Wochen über den Tierschutz zu uns und einer ist ganz offiziell beim Züchter gekauft worden. Ich besuchte ihn jede Woche, das erste mal mit 7 Tagen, mit 9 Wochen zog er bei uns ein. Den nehme ich jetzt mal als Beispiel.
Wenn so ein Welpe einzieht, stellt das alles auf den Kopf. Jedesmal, wenn sie die Aktivität ändern, dh. vom Schlafen zum Spielen wechseln, fertig sind mit Fressen, muss man mit ihnen in den Garten, sonst passiert ein Unglück. Da kommt schon die erste Herausforderung. Wir dachten unser Garten ist hundesicher. Das stimmt, solange es keine Welpen sind.... Mein Mann hat dann mal schnell den ganzen Zaun ersetzt.
Das nächste ist, die Kleinen müssen schlafen gelegt werden. Unser Welpe randalierte in der Box, an schlafen war nicht zu denken. Gut, Welpe raus, auf die Schoss, streicheln bis in den Tiefschlaf und dann in ein Bettchen legen.
Nachts schlief er neben mir im Bettchen angeleint. Sobald er raus musste, machte er sich so bemerkbar. Dann tapsten wir zusammen in den Garten. Natürlich war er nachher fit und wollte nicht mehr schlafen. Was macht man? Man nimmt gegen alle Vorstellungen das Hundebaby ins Bett, damit er sich beim Kuscheln beruhigt und man weiter schlafen kann. Übrigens ist er heute noch mit über 3 Jahren davon überzeugt, dass sein Schlafplatz im Bett ist. Er schleicht sich jede Nacht zu uns, sobald er sicher ist, dass wir schlafen.
Man ist mit einem Welpen nicht mehr sehr flexibel. Termine werden so gelegt, dass jemand anders zu Hause ist, notfalls auch ein Hundesitter, oder der Welpe kommt mit.
Die Welpenspielstunde ist ein wöchentlicher Termin. Da übt man sich schon mal mit anderen (Hunde-)Eltern und mit Elterngesprächen. Unser war ein kleiner Racker, der gerne die anderen ärgerte... Quasi der Rüpel der Klasse.
Dazu gehört auch das schrittweise entdecken der Welt. ÖV fahren, Stadtbesuche, Einkaufen, erster Kontakt mit Wasser und und und...
Dann kam noch das Rudelinterne, den Hunde sind wie Kinder in der Gruppe, da zanken sich auch mal 2. Trennen und schlichten. Ermahnen.
Auch unsere Freizeitgestaltung läuft über die Hundeorganisation. Wir wollen in die Ferien? Mit Hunde? D.h. geeignetes Hotel oder besser Ferienwohnung finden. Ohne Hunde? Die aufteilen auf verschiedene Pflegeplätze.
Tagesausflüge ohne Hunde? Hundesitter muss her.
Der einzige Unterschied zu einem Kind ist, dass sie schneller selbstständig werden. Dafür bleiben sie auf dem Entwicklungsstand eines 3 Jährigen, wie Forscher bewiesen haben.
Wir haben 4 Hunde, 2 kamen im Alter von 6 Monaten vom Bauernhof zu uns (sonst wären sie ins Tierheim gekommen), das Weibchen kam mit 14 Wochen über den Tierschutz zu uns und einer ist ganz offiziell beim Züchter gekauft worden. Ich besuchte ihn jede Woche, das erste mal mit 7 Tagen, mit 9 Wochen zog er bei uns ein. Den nehme ich jetzt mal als Beispiel.
Wenn so ein Welpe einzieht, stellt das alles auf den Kopf. Jedesmal, wenn sie die Aktivität ändern, dh. vom Schlafen zum Spielen wechseln, fertig sind mit Fressen, muss man mit ihnen in den Garten, sonst passiert ein Unglück. Da kommt schon die erste Herausforderung. Wir dachten unser Garten ist hundesicher. Das stimmt, solange es keine Welpen sind.... Mein Mann hat dann mal schnell den ganzen Zaun ersetzt.
Das nächste ist, die Kleinen müssen schlafen gelegt werden. Unser Welpe randalierte in der Box, an schlafen war nicht zu denken. Gut, Welpe raus, auf die Schoss, streicheln bis in den Tiefschlaf und dann in ein Bettchen legen.
Nachts schlief er neben mir im Bettchen angeleint. Sobald er raus musste, machte er sich so bemerkbar. Dann tapsten wir zusammen in den Garten. Natürlich war er nachher fit und wollte nicht mehr schlafen. Was macht man? Man nimmt gegen alle Vorstellungen das Hundebaby ins Bett, damit er sich beim Kuscheln beruhigt und man weiter schlafen kann. Übrigens ist er heute noch mit über 3 Jahren davon überzeugt, dass sein Schlafplatz im Bett ist. Er schleicht sich jede Nacht zu uns, sobald er sicher ist, dass wir schlafen.
Man ist mit einem Welpen nicht mehr sehr flexibel. Termine werden so gelegt, dass jemand anders zu Hause ist, notfalls auch ein Hundesitter, oder der Welpe kommt mit.
Die Welpenspielstunde ist ein wöchentlicher Termin. Da übt man sich schon mal mit anderen (Hunde-)Eltern und mit Elterngesprächen. Unser war ein kleiner Racker, der gerne die anderen ärgerte... Quasi der Rüpel der Klasse.
Dazu gehört auch das schrittweise entdecken der Welt. ÖV fahren, Stadtbesuche, Einkaufen, erster Kontakt mit Wasser und und und...
Dann kam noch das Rudelinterne, den Hunde sind wie Kinder in der Gruppe, da zanken sich auch mal 2. Trennen und schlichten. Ermahnen.
Auch unsere Freizeitgestaltung läuft über die Hundeorganisation. Wir wollen in die Ferien? Mit Hunde? D.h. geeignetes Hotel oder besser Ferienwohnung finden. Ohne Hunde? Die aufteilen auf verschiedene Pflegeplätze.
Tagesausflüge ohne Hunde? Hundesitter muss her.
Der einzige Unterschied zu einem Kind ist, dass sie schneller selbstständig werden. Dafür bleiben sie auf dem Entwicklungsstand eines 3 Jährigen, wie Forscher bewiesen haben.
Mittwoch, 6. Mai 2015
Viele Köche verderben den Brei...
Immer wieder lese ich von Schwangeren, dass sie Vorschriften von ihrem Umfeld bekommen. Wie sie leben sollen, was sie essen oder trinken sollen, wie arbeiten, wie bewegen etc. Sei es von der Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Partner oder auch Nachbarn.
Desweiteren beklagen sich die frischgebackenen Mütter, dass ihre Entscheidungen vom Umfeld kritisiert werden und sie sich dadurch verunsichern lassen.
Darüber habe ich nachgedacht. Bei mir äussert sich bis jetzt niemand so und ich denke, dass sich auch niemand gross in die Erziehung einmischen wird. Und wenn, dass ich da ziemlich gut kontern werde.
Warum ich davon so überzeugt bin?
Ganz einfach, jahrelanges Training mit den Pferden. 10 Reiter, 11 Meinungen.... Ist so. Wenn man unerfahren ist, dann hört man auf die anderen. Je mehr Erfahrung man sammelt, desto mehr Selbstvertrauen bekommt man und kann auch argumentieren. Das selbe bei der Hundeerziehung.
Doch ist es überheblich, andere Meinungen abzulehnen?
Grundsätzlich lehne ich nicht alles ab. Wenn mir jemand etwas erklären kann, was für mich Sinn macht, dann profitiere ich gerne von seinen Erfahrungen. Ich bin aus dem Alter heraus, wo ich immer meinen eigenen Kopf anschlagen will.
Manchmal suche ich auch bewusst nach anderen Meinungen, frag nach, weil ich mir unsicher bin.
Ich denke, das ist wohl auch etwas, was ich durch die lange Kinderwunschzeit sehr stark gelernt habe. Mir nichts aufdrängen zu lassen und trotzdem bei Fachleuten oder Menschen mit mehr Erfahrung Wissen abzuholen.
Hätte ich vor 9 Jahren ein Kind bekommen, wäre ich dazu nicht fähig gewesen.
Desweiteren beklagen sich die frischgebackenen Mütter, dass ihre Entscheidungen vom Umfeld kritisiert werden und sie sich dadurch verunsichern lassen.
Darüber habe ich nachgedacht. Bei mir äussert sich bis jetzt niemand so und ich denke, dass sich auch niemand gross in die Erziehung einmischen wird. Und wenn, dass ich da ziemlich gut kontern werde.
Warum ich davon so überzeugt bin?
Ganz einfach, jahrelanges Training mit den Pferden. 10 Reiter, 11 Meinungen.... Ist so. Wenn man unerfahren ist, dann hört man auf die anderen. Je mehr Erfahrung man sammelt, desto mehr Selbstvertrauen bekommt man und kann auch argumentieren. Das selbe bei der Hundeerziehung.
Doch ist es überheblich, andere Meinungen abzulehnen?
Grundsätzlich lehne ich nicht alles ab. Wenn mir jemand etwas erklären kann, was für mich Sinn macht, dann profitiere ich gerne von seinen Erfahrungen. Ich bin aus dem Alter heraus, wo ich immer meinen eigenen Kopf anschlagen will.
Manchmal suche ich auch bewusst nach anderen Meinungen, frag nach, weil ich mir unsicher bin.
Ich denke, das ist wohl auch etwas, was ich durch die lange Kinderwunschzeit sehr stark gelernt habe. Mir nichts aufdrängen zu lassen und trotzdem bei Fachleuten oder Menschen mit mehr Erfahrung Wissen abzuholen.
Hätte ich vor 9 Jahren ein Kind bekommen, wäre ich dazu nicht fähig gewesen.
Dienstag, 5. Mai 2015
SSW 14
Noch 10 Wochen arbeiten. Das Misten wird immer anstrengender für mich, bin schnell aus der Puste. Dafür mag ich wieder spazieren mit den Hunden, gemütlicher wie sonst, doch eine ordentliche Runde.
Die Müdigkeit wird besser, ist aber noch da. Wahrscheinlich auch, weil ich nachts so ca. 4x aufstehen muss wegen meiner Blase. Und dann beginnt das Gedankenkarussell, welches mich am Einschlafen hindert.
Mein Bauch wächst. Er "stört" auch langsam. Je nach Bewegung habe ich das Gefühl, dass die beiden Kleinen motzen, wenns enger wird.
Irgendwie vermisse ich etwas das Reiten... Dies ist die schönste Jahreszeit zum Reiten. So eine lange Reitpause wie aktuell habe ich die letzten 25 Jahre nie gemacht, nicht einmal bei meinem Autounfall. Da sass ich im Sattel, bevor ich wieder Laufen konnte.
Ich hab mir jetzt neue Pferdefachbücher gekauft. Wenn ich dann aussehe wie ein gestrandeter Blauwal und mich nicht mehr bewegen will, setze ich mich damit auf den Sitzplatz, schau den Pferden beim Grasen auf der Weide zu, meinen Einstellern beim Arbeiten auf dem Reitplatz und lese.
Heute hat noch unsere Pflegetochter Geburtstag, sie wird 25ig. Wir gehen sie besuchen, sie hat sich das gewünscht.
Die Müdigkeit wird besser, ist aber noch da. Wahrscheinlich auch, weil ich nachts so ca. 4x aufstehen muss wegen meiner Blase. Und dann beginnt das Gedankenkarussell, welches mich am Einschlafen hindert.
Mein Bauch wächst. Er "stört" auch langsam. Je nach Bewegung habe ich das Gefühl, dass die beiden Kleinen motzen, wenns enger wird.
Irgendwie vermisse ich etwas das Reiten... Dies ist die schönste Jahreszeit zum Reiten. So eine lange Reitpause wie aktuell habe ich die letzten 25 Jahre nie gemacht, nicht einmal bei meinem Autounfall. Da sass ich im Sattel, bevor ich wieder Laufen konnte.
Ich hab mir jetzt neue Pferdefachbücher gekauft. Wenn ich dann aussehe wie ein gestrandeter Blauwal und mich nicht mehr bewegen will, setze ich mich damit auf den Sitzplatz, schau den Pferden beim Grasen auf der Weide zu, meinen Einstellern beim Arbeiten auf dem Reitplatz und lese.
Heute hat noch unsere Pflegetochter Geburtstag, sie wird 25ig. Wir gehen sie besuchen, sie hat sich das gewünscht.
Samstag, 2. Mai 2015
Traurig...
Ich bin sehr viel in den Schwangerschaftsforen am mitlesen. Mich stimmt sehr traurig, wieviel da gejammert wird. Über Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Liegen müssen, Verzicht von Getränken/Nahrungsmitteln, Schwangerschaftsstreifen, Gewichtzunahme, Stimmungsschwankungen und und und...
Die Frauen wissen nicht, was für ein Glück sie haben. Sie sind SCHWANGER. Es gibt Frauen, die sich nichts sehnlicheres wünschen und immer (noch) ohne Wunder im Bauch da stehen.
Ich nehme alles gelassen. Die Übelkeit und der Schwindel waren in der 11. Woche weg. Die Müdigkeit ist noch immer da, doch das ist ok. Mein Körper muss für 3 sorgen, da stehen ihm Ruhepausen zu. Ich trinke nichts mit Koffein, habe meinem Mann aber schon gesagt, dass erste, was ich nach der Geburt will, ist ein Latte ;) Kein geräuchertes Fleisch, keine Rohmilchprodukte und nichts mit rohen Eier. Sind ja nur wenige Monate.
Der Sommer wird streng werden, riesen Kugel und heisse Temperaturen. Doch das schaffe ich.
Da es gut sein kann, dass ich gegen das ende der Schwangerschaft liegen muss, habe ich vorgesorgt. Ab der 24. Woche werde ich die Pferde nicht mehr misten. Mein Mann macht es morgens vor der Arbeit, mittags kommt jemand, der in der Nähe einen eigenen Stall hat. Auch die Hunde bekommen eine externe Betreuungsperson, die für die tägliche Bewegung sorgen wird.
Ja, liegen ist langweilig, ich lag bei meinem Autounfall 2.5 Monate nur auf dem Rücken, konnte mich nicht bewegen, nicht mal drehen. Doch die 10 Wochen gingen vorbei. Trotz massiven Schmerzen mit Morphin-Pumpe.
Diesmal ist es was anderes, wenn ich liegen müsste. Es wäre für unser grosses Wunder. Das würde ich gerne machen.
Die Frauen wissen nicht, was für ein Glück sie haben. Sie sind SCHWANGER. Es gibt Frauen, die sich nichts sehnlicheres wünschen und immer (noch) ohne Wunder im Bauch da stehen.
Ich nehme alles gelassen. Die Übelkeit und der Schwindel waren in der 11. Woche weg. Die Müdigkeit ist noch immer da, doch das ist ok. Mein Körper muss für 3 sorgen, da stehen ihm Ruhepausen zu. Ich trinke nichts mit Koffein, habe meinem Mann aber schon gesagt, dass erste, was ich nach der Geburt will, ist ein Latte ;) Kein geräuchertes Fleisch, keine Rohmilchprodukte und nichts mit rohen Eier. Sind ja nur wenige Monate.
Der Sommer wird streng werden, riesen Kugel und heisse Temperaturen. Doch das schaffe ich.
Da es gut sein kann, dass ich gegen das ende der Schwangerschaft liegen muss, habe ich vorgesorgt. Ab der 24. Woche werde ich die Pferde nicht mehr misten. Mein Mann macht es morgens vor der Arbeit, mittags kommt jemand, der in der Nähe einen eigenen Stall hat. Auch die Hunde bekommen eine externe Betreuungsperson, die für die tägliche Bewegung sorgen wird.
Ja, liegen ist langweilig, ich lag bei meinem Autounfall 2.5 Monate nur auf dem Rücken, konnte mich nicht bewegen, nicht mal drehen. Doch die 10 Wochen gingen vorbei. Trotz massiven Schmerzen mit Morphin-Pumpe.
Diesmal ist es was anderes, wenn ich liegen müsste. Es wäre für unser grosses Wunder. Das würde ich gerne machen.
Freitag, 1. Mai 2015
Das liebe Geld
Nun ist der ICSI Versuch vollständig abgerechnet. Er kostete 7500 CHF. Somit haben wir insgesamt für 1x IVF, 1x Kyro und 1x ICSI 15000 CHF ausgegeben. Für die Deutschen Leser, Euro und CHF sind momentan etwa 1 zu 1. Und bei uns gibt es keine Beteiligung von der Krankenversicherung o.ä., wir Schweizer sind alle Selbstzahler.
Ganz schön viel Geld für etwas Hoffnung, die sich erfüllt hat. Die beiden Kinder werden uns viel viel mehr kosten, und wir geben das Geld gerne aus. Auch für den ICSI gaben wir es nun gerne. Doch ich verstehe jedes Paar, dass mit 3-4 Versuchen oder mehr an seine Grenzen kommt.
Dafür sparen wir momentan auch viel Geld im Bereich Wohnen. Wir bauten vor 10 Jahren und in der Zeit bis heute ist der Hypothekarzins um 1/3 gefallen. Wir zahlen nun für unser 200m2 grosses 6,5 Zimmer-Haus mit Pferdestall und Weideland soviel wie andere für eine 2.5-3 Zimmerwohnung im Mehrfamilienhaus in unserer Umgebung.
Mir hat mal eine Wahrsagerin vor 15 Jahren gesagt, wann ich meinen Mann kennenlerne (das stimmte sogar), dass ich 3 Kinder haben werde, 1x Zwillinge und ein einzelnes, und wir finanziell gut abgesichert sein werden als Familie.
Ich hoffe, sie hat recht.
Ganz schön viel Geld für etwas Hoffnung, die sich erfüllt hat. Die beiden Kinder werden uns viel viel mehr kosten, und wir geben das Geld gerne aus. Auch für den ICSI gaben wir es nun gerne. Doch ich verstehe jedes Paar, dass mit 3-4 Versuchen oder mehr an seine Grenzen kommt.
Dafür sparen wir momentan auch viel Geld im Bereich Wohnen. Wir bauten vor 10 Jahren und in der Zeit bis heute ist der Hypothekarzins um 1/3 gefallen. Wir zahlen nun für unser 200m2 grosses 6,5 Zimmer-Haus mit Pferdestall und Weideland soviel wie andere für eine 2.5-3 Zimmerwohnung im Mehrfamilienhaus in unserer Umgebung.
Mir hat mal eine Wahrsagerin vor 15 Jahren gesagt, wann ich meinen Mann kennenlerne (das stimmte sogar), dass ich 3 Kinder haben werde, 1x Zwillinge und ein einzelnes, und wir finanziell gut abgesichert sein werden als Familie.
Ich hoffe, sie hat recht.
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