Wir waren an der FamExpo in Winterthur. Ich gehe ja fleissig an Pferdemessen und war sehr enttäuscht, wie klein diese Baby- und Kindermesse war.
Desweiteren hat es mich mal wieder fast aus den Socken gehauen, was die Sachen in der Schweiz kosten. Also schauten wir grössten Teils nur, machten uns Notizen und werden dann wohl in DEU einkaufen.
Gekauft haben wir:
-Be Save, einen speziellen "Gürtel", damit der Autogurt in den nächsten Monaten nicht auf den dicken Babybauch drückt.
- Nuschelis (gesponsort von der Oma, die war auch dabei)
- Flaschenwärmer stromlos für unterwegs und ein Thermobag
Ansonsten haben wir uns mit Infos eingedeckt. Nach 2h waren wir bereits auf dem Heimweg.
Ach ja, es hatte oberoberobersüsse Babybodys in Gr. 50 langärmlig... Schweineteuer, 35 CHF das Stück. Ich habs dann sein lassen, da ich ja immer noch nicht weiss, ob rosa/pink oder hellblau oder beides gebraucht wird.... Hab die Nase langsam voll von diesen neutralen Sachen, ich hoffe, morgen outen sich die beiden.
Sonntag, 31. Mai 2015
Freitag, 29. Mai 2015
Namensuche zum Xten....
Das liebe Thema Namen....
Wir haben folgende Kriterien:
- Der Name muss zum Nachnamen passen, daher bevorzugen wir lateinische und altgrichische Namen
- Der Namen muss mit Deutsch und Englisch kompatibel sein, dh. in beiden so geläufig, dass man ihn nicht jedesmal buchstabieren muss und aussprechbar ist. Es reicht schon, dass wir unseren eher unbekannten Nachnamen zu 80% buchstabieren müssen und zu 10% falsch geschrieben wird.
- Der Name darf nicht zum Spott werden, zb. aus Janus wird Anus oder so. Abkürzen ist dagegen i.o.
- Dann das schwierigste: Der Name darf meinen Mann (Lehrer) an keinen, wie soll ich sagen, auffälligen Schüler erinnern. Ausserdem sollte er nicht bei den Lehrern irgendwelche negative Erinnerungen wecken. Z.B. kommen keine Namen in Frage, mit denen schon mal ein auffälliges Kind in unserem Mini-Dorf lebte. Und auch keine Namen, die z.B. auf solchen Listen stehen: http://www.babywelten.ch/schwangerschaft/vornamen/perfekter-vorname-tipp2-gaengiger-oder-seltener-name
- Der Name soll zu einem Kind und zu einem Erwachsenen passen.
Einen Mädchenname haben wir seit Jahren am Start, unser absoluter Favorit. Bis heute fanden wir noch nichts, was uns besser gefällt. Nun müssen wir jedoch noch einen 2. Mädchenname in Reserve haben... Und dann noch 2 Jungennamen. Und wir werden uns nicht einig.
Nun haben wir das so gemacht: Ich suchte 8 Mädchennamen und 14 Jungennamen raus, die mir gefallen und die obengenannten Kriterien erfüllen. Dann machte ich 2 Blätter mit den Listen darauf. Jeder bekam eins und musste Punkte vergeben. Die maximale Punktzahl durfte nur bei 2 Mädchennamen und 2 Jungennamen vergeben werden. Der Rest war egal.
Bei den Mädchen war die erste Wahl klar, der Name, der uns am besten gefällt, erhielt 10 Punkte. Der 2. Name 9, damit klare Sieger. Bei den Jungen schaffte ein Name 9 Punkte und einer 8, einer 7 und 4 Namen 6. Da gabs auch Sieger, doch nicht so klar, wie bei den Mädchen.
Die Liste kommt nun unter Verschluss und ich hoffe, am Montag wissen wir, welche Namen wir brauchen :)
Wir haben folgende Kriterien:
- Der Name muss zum Nachnamen passen, daher bevorzugen wir lateinische und altgrichische Namen
- Der Namen muss mit Deutsch und Englisch kompatibel sein, dh. in beiden so geläufig, dass man ihn nicht jedesmal buchstabieren muss und aussprechbar ist. Es reicht schon, dass wir unseren eher unbekannten Nachnamen zu 80% buchstabieren müssen und zu 10% falsch geschrieben wird.
- Der Name darf nicht zum Spott werden, zb. aus Janus wird Anus oder so. Abkürzen ist dagegen i.o.
- Dann das schwierigste: Der Name darf meinen Mann (Lehrer) an keinen, wie soll ich sagen, auffälligen Schüler erinnern. Ausserdem sollte er nicht bei den Lehrern irgendwelche negative Erinnerungen wecken. Z.B. kommen keine Namen in Frage, mit denen schon mal ein auffälliges Kind in unserem Mini-Dorf lebte. Und auch keine Namen, die z.B. auf solchen Listen stehen: http://www.babywelten.ch/schwangerschaft/vornamen/perfekter-vorname-tipp2-gaengiger-oder-seltener-name
- Der Name soll zu einem Kind und zu einem Erwachsenen passen.
Einen Mädchenname haben wir seit Jahren am Start, unser absoluter Favorit. Bis heute fanden wir noch nichts, was uns besser gefällt. Nun müssen wir jedoch noch einen 2. Mädchenname in Reserve haben... Und dann noch 2 Jungennamen. Und wir werden uns nicht einig.
Nun haben wir das so gemacht: Ich suchte 8 Mädchennamen und 14 Jungennamen raus, die mir gefallen und die obengenannten Kriterien erfüllen. Dann machte ich 2 Blätter mit den Listen darauf. Jeder bekam eins und musste Punkte vergeben. Die maximale Punktzahl durfte nur bei 2 Mädchennamen und 2 Jungennamen vergeben werden. Der Rest war egal.
Bei den Mädchen war die erste Wahl klar, der Name, der uns am besten gefällt, erhielt 10 Punkte. Der 2. Name 9, damit klare Sieger. Bei den Jungen schaffte ein Name 9 Punkte und einer 8, einer 7 und 4 Namen 6. Da gabs auch Sieger, doch nicht so klar, wie bei den Mädchen.
Die Liste kommt nun unter Verschluss und ich hoffe, am Montag wissen wir, welche Namen wir brauchen :)
Mittwoch, 27. Mai 2015
Meine Vierbeiner sind meine Vorbilder
Tiere sind den Menschen weit voraus. Sie denken im Hier und Jetzt. Sie machen sich keine Sorgen um die Zukunft. Sie sind in der Gegenwart verankert. Schwierigkeiten interessieren sie nur, wenn sie eintreffen, sie überlegen nicht vorher, was sein könnte. Carpe Diem...
Wenn eine Stute trägt, überlegt sie sich nicht, was ihr alles Schaden könnte und was eine Fehlgeburt auslösen könnte. Sie nimmt es, wie es ist.
Sie hat keine Angst vor der Geburt oder den Schmerzen. Es gehört dazu, dass sagt ihr Instinkt. Der sagt auch, wann der richtige Zeitpunkt zum Gebären ist. Eine gebärende Stute ist ein Festmahl für Raubtiere.
Eine Stute macht sich keine Gedanken darüber, ob sie der Mutterrolle gewachsen ist. Auch hier, sie folgt ihrem Instinkt. Manchmal kopieren sie auch einfach von den erfahrenen Stuten. Doch sie weiss, dass ihr Fohlen aufsteht, die Milchbar findet und nachher ihr nachläuft. Zumindest die ersten 2-3 Wochen. Sie hat auch keine Angst davor, dass die Herdenmitglieder nicht genug fachmännisch mit ihrem Nachwuchs umgehen, sie verlässt sich darauf, dass diese auch über Instinkt verfügen.
So geht es die ganze Aufzuchtsphase weiter, ja das ganze Leben. Warum sich über was sorgen, was eventuell sein könnte??? Es reicht, wenn man darüber nachdenkt, wenns soweit ist.
Hakuna Matata oder so...
Es gibt soviele werdende Mütter, die sich mit vielen Ängsten rumschlagen. Mir ist auch klar, dass jederzeit was kommen kann, was mein Glück zerstört. Viren, die ich an Türklinken auflesen könnte, Bakterien auf einem Klo auswärts, einen Schock durch Unfall, ein dummer Sturz. Die Kinder könnten krank sein. Wir könnten alle bei der Geburt sterben. Dann kommt der plötzliche Kindstod oder sie können runterfallen. Oder sie können unter ein Auto laufen, an Krebs erkranken... Und und und...
Ich kann weder mich noch meine Kinder in Watte packen und in Quarantäne leben. Das Leben endet tödlich, das ist garantiert. Nur wann, wissen wir leider nicht. Darum, Carpe Diem.
Wenn eine Stute trägt, überlegt sie sich nicht, was ihr alles Schaden könnte und was eine Fehlgeburt auslösen könnte. Sie nimmt es, wie es ist.
Sie hat keine Angst vor der Geburt oder den Schmerzen. Es gehört dazu, dass sagt ihr Instinkt. Der sagt auch, wann der richtige Zeitpunkt zum Gebären ist. Eine gebärende Stute ist ein Festmahl für Raubtiere.
Eine Stute macht sich keine Gedanken darüber, ob sie der Mutterrolle gewachsen ist. Auch hier, sie folgt ihrem Instinkt. Manchmal kopieren sie auch einfach von den erfahrenen Stuten. Doch sie weiss, dass ihr Fohlen aufsteht, die Milchbar findet und nachher ihr nachläuft. Zumindest die ersten 2-3 Wochen. Sie hat auch keine Angst davor, dass die Herdenmitglieder nicht genug fachmännisch mit ihrem Nachwuchs umgehen, sie verlässt sich darauf, dass diese auch über Instinkt verfügen.
So geht es die ganze Aufzuchtsphase weiter, ja das ganze Leben. Warum sich über was sorgen, was eventuell sein könnte??? Es reicht, wenn man darüber nachdenkt, wenns soweit ist.
Hakuna Matata oder so...
Es gibt soviele werdende Mütter, die sich mit vielen Ängsten rumschlagen. Mir ist auch klar, dass jederzeit was kommen kann, was mein Glück zerstört. Viren, die ich an Türklinken auflesen könnte, Bakterien auf einem Klo auswärts, einen Schock durch Unfall, ein dummer Sturz. Die Kinder könnten krank sein. Wir könnten alle bei der Geburt sterben. Dann kommt der plötzliche Kindstod oder sie können runterfallen. Oder sie können unter ein Auto laufen, an Krebs erkranken... Und und und...
Ich kann weder mich noch meine Kinder in Watte packen und in Quarantäne leben. Das Leben endet tödlich, das ist garantiert. Nur wann, wissen wir leider nicht. Darum, Carpe Diem.
Montag, 25. Mai 2015
SSW 17, 5. Monat
Ich bin zurück vom Chiemsee. Es waren tolle Tage, auch wenn ich selber nicht geritten bin. Ich hab den ganzen Tag in der Halle den Unterricht und Beritt mitverfolgt. Mein Pferd wurde auch von meiner Reitlehrerin geritten, sie fand, die Stute hätte gute Fortschritte gemacht. Sie zeigte mir noch, wie ich bei den Zirkuslektionen weiterkomme.
Leider ist der Hengst, mit dem ich meine Stute decken wollte, verletzt. Da sie bereits diese Woche in die Rosse kommen sollte, ist noch nicht gewiss, ob er zum Einsatz kommt. Falls er noch nicht darf, haben wir uns für einen Ersatz entschieden. Der Ersatz ist der Grossvater von meiner anderen Stute, die ein ganz tolles Reitpferd ist. Warten bis die erste Wahl wieder Einsatzbereit ist, möchte ich nicht. Erstens, weil ich weiss, dass wir im Juli wohl kaum Zeit haben werden, meine Stute wieder nach Hause zu holen, dh. es würde August werden. Und im August bin ich wohl nicht mehr so fit, dass ich über 12h Autofahrt in 2 Tagen schaffe. Und zweitens werden die anderen Stuten auch in den nächsten 2-3 Wochen gedeckt, so wären alle Fohlen dann etwa gleich alt und das Spiel wäre harmonischer.
Bei mir ist alles in Ordnung. Habe keine Beschwerden. Rückenschmerzen habe ich mit den Physioübungen wieder in den Griff bekommen. Jedoch ist mein Bauch in den letzten Tagen richtig gehend explodiert. Ich sehe eher aus wie im 7.-8. Monat.... Und ich bin sehr kurzatmig. Bin ja gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Jetzt hat sich etwas Büroarbeit angestaut, kümmere mich mal heute darum :( Dann steht noch Physiotherapie auf dem Plan, die Hunde und ich hoffe, ich finde noch Zeit für meine braune Stute.
Leider ist der Hengst, mit dem ich meine Stute decken wollte, verletzt. Da sie bereits diese Woche in die Rosse kommen sollte, ist noch nicht gewiss, ob er zum Einsatz kommt. Falls er noch nicht darf, haben wir uns für einen Ersatz entschieden. Der Ersatz ist der Grossvater von meiner anderen Stute, die ein ganz tolles Reitpferd ist. Warten bis die erste Wahl wieder Einsatzbereit ist, möchte ich nicht. Erstens, weil ich weiss, dass wir im Juli wohl kaum Zeit haben werden, meine Stute wieder nach Hause zu holen, dh. es würde August werden. Und im August bin ich wohl nicht mehr so fit, dass ich über 12h Autofahrt in 2 Tagen schaffe. Und zweitens werden die anderen Stuten auch in den nächsten 2-3 Wochen gedeckt, so wären alle Fohlen dann etwa gleich alt und das Spiel wäre harmonischer.
Bei mir ist alles in Ordnung. Habe keine Beschwerden. Rückenschmerzen habe ich mit den Physioübungen wieder in den Griff bekommen. Jedoch ist mein Bauch in den letzten Tagen richtig gehend explodiert. Ich sehe eher aus wie im 7.-8. Monat.... Und ich bin sehr kurzatmig. Bin ja gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Jetzt hat sich etwas Büroarbeit angestaut, kümmere mich mal heute darum :( Dann steht noch Physiotherapie auf dem Plan, die Hunde und ich hoffe, ich finde noch Zeit für meine braune Stute.
Montag, 18. Mai 2015
Klopf, klopf....
Ich hab es gespürt, das erste Mal, morgens um 8h heute... Definitiv Frühaufsteher :)
Wunderbar. So ein sanftes Anstupsen von innen :)
Wunderbar. So ein sanftes Anstupsen von innen :)
SSW 16
Wir sind mittendrin in der 4-hufigen Nachwuchsplanung fürs 2016. Donnerstags fahren ich und meine Freundin mit den 2 von unseren Pferden ab an den Chiemsee. Dort nimmt sie Unterreicht bei unserer Reitlehrerin, mein Pferd geht in den Beritt. Montags lassen wir dann meine Stute da zum Decken und fahren in die Nähe von Nürnberg. Da macht die Stute meiner Freundin Flitterwochen ;)
Dann gehts nach Hause.
Das Heim holen in ca. 4-5 Wochen machen dann mein Mann und meine Freundin zusammen. Ich denke nicht, dass ich dann bei Sommertemperaturen in 2 Tagen 15h Autofahren will.
Der Tierarzt war heute da und machte den Abstrich sowie noch die Impfungen. Am Mittwoch hole ich bei ihm den Gesundheitsattest für den Grenzübertritt und fahre mit dem zum Amtstierarzt für den Stempel.
Zudem kommt heute noch die Hufpflegerin, da ich das Bücken fürs Hufmachen nicht mehr angenehm finde. Leider hat unsere Hufpflegerin, die normalerweise kommt, heute morgen abgesagt, Unfall. Jetzt musste ich noch schnell ein Ersatz organisieren, der bis Donnerstag morgen kommen kann. Eine Kollegin von uns hat gerade mit der Ausbildung angefangen, sie kommt nun.
Bei mir wächst der Bauch weiter. Das nach vorne Lehnen wird immer schneller unangenehm. Wie auch das Bücken. Darüber äusserte ich mich meinem Mann gegenüber. Jetzt stört ihn sein Bauch auch.... Co-schwanger, definitiv.
Dann gehts nach Hause.
Das Heim holen in ca. 4-5 Wochen machen dann mein Mann und meine Freundin zusammen. Ich denke nicht, dass ich dann bei Sommertemperaturen in 2 Tagen 15h Autofahren will.
Der Tierarzt war heute da und machte den Abstrich sowie noch die Impfungen. Am Mittwoch hole ich bei ihm den Gesundheitsattest für den Grenzübertritt und fahre mit dem zum Amtstierarzt für den Stempel.
Zudem kommt heute noch die Hufpflegerin, da ich das Bücken fürs Hufmachen nicht mehr angenehm finde. Leider hat unsere Hufpflegerin, die normalerweise kommt, heute morgen abgesagt, Unfall. Jetzt musste ich noch schnell ein Ersatz organisieren, der bis Donnerstag morgen kommen kann. Eine Kollegin von uns hat gerade mit der Ausbildung angefangen, sie kommt nun.
Bei mir wächst der Bauch weiter. Das nach vorne Lehnen wird immer schneller unangenehm. Wie auch das Bücken. Darüber äusserte ich mich meinem Mann gegenüber. Jetzt stört ihn sein Bauch auch.... Co-schwanger, definitiv.
Morgen gehe ich das erste Mal in die Physio für meinen Rücken. War erstaunt, dass ich so schnell ein Termin bekommen habe.
Dann habe ich uns, dh. mein Mann und mich an den Hypnobirthing Kurs angemeldet. Ich möchte, falls es möglich ist, eine natürliche Geburt ohne Schmerzmittel. Ich denke, der Kurs hilft mir. Ausserdem bin ich überzeugt, dass mein Autounfall schmerzhafter war wie eine Geburt.
Mein Therapeut ist kritisch, er hat Bedenken, dass die Geburt mich antriggert und alte Traumen auslöst. Ich hoffe jetzt mal fest, dass er sich irrt.
Ach ja, die beiden Knöpfe sind bereits bei der Krankenversicherung angemeldet. Vorgeburtlich, damit sie für die Zusatzversicherungen keine Gesundheitsprüfung machen müssen.
Mein Therapeut ist kritisch, er hat Bedenken, dass die Geburt mich antriggert und alte Traumen auslöst. Ich hoffe jetzt mal fest, dass er sich irrt.
Ach ja, die beiden Knöpfe sind bereits bei der Krankenversicherung angemeldet. Vorgeburtlich, damit sie für die Zusatzversicherungen keine Gesundheitsprüfung machen müssen.
Samstag, 16. Mai 2015
Volksabstimmung 14. Juni 2015 Schweiz
Am 14. Juni 2015 müssen Volk und Stände über folgende «Änderung der Verfassungsbestimmung zur Fortpflanzungsmedizin und Gentechnologie im Humanbereich» befinden:
BISHER
«… es dürfen nur so viele menschliche Eizellen ausserhalb des Körpers der Frau zu Embryonen entwickelt werden, als ihr sofort eingepflanzt werden können.»
GEPLANTE ÄNDERUNG
«… es dürfen nur so viele menschliche Eizellen ausserhalb des Körpers der Frau zu Embryonen entwickelt werden, als für die medizinisch unterstützte Fortpflanzung notwendig sind.»
Die Werbung für die Abstimmung läuft heiss. Während die Befürworter eher in den medialen Bereich werben JA zur Fortpflanzungsmedizin haben die Gegner die letzten Tage die Strassenränder mit Plakaten nein-zur-pid tapeziert.
Selbstverständlich werden wir JA stimmen. Den die Argumente, die die Befürworter bringen, habe ich jahrelang am eigenen Leib erlebt:
- Deshalb sind oft wiederholte Versuche notwendig, was die Behandlung unnötig verlängert und die Paare emotional stark belastet.
- Die heutige Rechtslage provoziert unnötige gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind: Kinderwunschbehandlungen münden mit der aktuell gültigen Regelung überdurchschnittlich häufig in Mehrlingsschwangerschaften.
Ich denke jedoch nicht, dass die Änderung angenommen wird. Die Schweizer verändern sich nicht gerne. Die Argumente von den Gegnern wie z.B. Desingerbabys sind Angst einflössend. Oder das Argument, dass so und so viele Blastozyten/Embryos zerstört werden (Warum ermöglicht man es nicht gleich, wenn man das Gesetz eh schon ändert, dass man die übrigen Blastozyten spenden darf?).
Selbstverständlich werden wir JA stimmen. Den die Argumente, die die Befürworter bringen, habe ich jahrelang am eigenen Leib erlebt:
- Deshalb sind oft wiederholte Versuche notwendig, was die Behandlung unnötig verlängert und die Paare emotional stark belastet.
- Die heutige Rechtslage provoziert unnötige gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind: Kinderwunschbehandlungen münden mit der aktuell gültigen Regelung überdurchschnittlich häufig in Mehrlingsschwangerschaften.
Ich denke jedoch nicht, dass die Änderung angenommen wird. Die Schweizer verändern sich nicht gerne. Die Argumente von den Gegnern wie z.B. Desingerbabys sind Angst einflössend. Oder das Argument, dass so und so viele Blastozyten/Embryos zerstört werden (Warum ermöglicht man es nicht gleich, wenn man das Gesetz eh schon ändert, dass man die übrigen Blastozyten spenden darf?).
Da ich doch einige Leser aus der Schweiz habe, rufe ich euch hiermit auf: Macht Werbung in eurer Familie und eurem Freundeskreis für ein JA. Jede Stimme zählt.
Ich ergänze nun mal, warum ihr für ein Ja stimmen sollt:
- Die Medizin ist immer ein Eingriff in die Natur, auch bei Chemo o.ä.
- Man kann heute mit Bluttests, Fruchtwassertests oder Nackenfaltenmessung auch sich absichern, ob ein Kind gesund ist. Und man kann dann LEGAL abtreiben, wenn es nicht so ist. Über die Zahl Abreibungen, redet niemand. So gesehen sind Designerbabys schon möglich.
- In der Schweiz wird der Kinderwunschweg für Paare bereits so schon erschwert: man muss die Kosten selber tragen, die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Muss es sein, dass Paare, die bereits schon einen langen, teuren Weg hinter sich haben, auch noch ins Ausland begeben müssen, um ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen?
- Ungewollte Kinderlosigkeit ist eine Krankheit, die es zu behandeln gilt, wie Krebs, Raucherbein, Übergewicht, Alkohlabhängigkeit usw. Es können Folgeerkrankungen (siehe mein Blog) auftreten wie Depressionen, die bis zur IV Rente führen können.
- Und falls das Argument Adoption fällt: Eine Auslandadoption ist teuer ( ca, 25000CHF) und heute fast unmöglich. Innlandadoptionen sind selten, da nicht viele Kinder abgegeben werden. Z.B. gab es 2013 169 Adoptionen (inkl. Erwachsenenadoption), gleichzeitig unterzogen sich ca. 6000 Paare einer Kinderwunschbehandlung, Tendenz steigend.
- Pflegekinder sind nicht das selbe. Pflegekinder können von einem Tag auf den anderen umplatziert werden. Da baut man nie das selbe Verhältnis auf. Hand aufs Herz: Welche Mutter kann sich mit dem Gedanken anfreunden, dass man ihr jederzeit ihr Kind wegnehmen kann?
Und wenn wir schon dabei sind: Ich finde es traurig, dass im Jahr 2015 in der Schweiz es noch immer so ist, dass Schwulen den legalen Weg zur Familie verwehrt bleibt.
Ich ergänze nun mal, warum ihr für ein Ja stimmen sollt:
- Die Medizin ist immer ein Eingriff in die Natur, auch bei Chemo o.ä.
- Man kann heute mit Bluttests, Fruchtwassertests oder Nackenfaltenmessung auch sich absichern, ob ein Kind gesund ist. Und man kann dann LEGAL abtreiben, wenn es nicht so ist. Über die Zahl Abreibungen, redet niemand. So gesehen sind Designerbabys schon möglich.
- In der Schweiz wird der Kinderwunschweg für Paare bereits so schon erschwert: man muss die Kosten selber tragen, die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Muss es sein, dass Paare, die bereits schon einen langen, teuren Weg hinter sich haben, auch noch ins Ausland begeben müssen, um ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen?
- Ungewollte Kinderlosigkeit ist eine Krankheit, die es zu behandeln gilt, wie Krebs, Raucherbein, Übergewicht, Alkohlabhängigkeit usw. Es können Folgeerkrankungen (siehe mein Blog) auftreten wie Depressionen, die bis zur IV Rente führen können.
- Und falls das Argument Adoption fällt: Eine Auslandadoption ist teuer ( ca, 25000CHF) und heute fast unmöglich. Innlandadoptionen sind selten, da nicht viele Kinder abgegeben werden. Z.B. gab es 2013 169 Adoptionen (inkl. Erwachsenenadoption), gleichzeitig unterzogen sich ca. 6000 Paare einer Kinderwunschbehandlung, Tendenz steigend.
- Pflegekinder sind nicht das selbe. Pflegekinder können von einem Tag auf den anderen umplatziert werden. Da baut man nie das selbe Verhältnis auf. Hand aufs Herz: Welche Mutter kann sich mit dem Gedanken anfreunden, dass man ihr jederzeit ihr Kind wegnehmen kann?
Und wenn wir schon dabei sind: Ich finde es traurig, dass im Jahr 2015 in der Schweiz es noch immer so ist, dass Schwulen den legalen Weg zur Familie verwehrt bleibt.
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