Dann befinden wir uns nun in der nächsten Warteschleife... Auf zum Ultraschalltermin und nun hoffen wir fest, dass da ein Herzchen schlägt. Ich konnte sogar zeitlich so den Termin vereinbaren, dass mein Mann dabei sein kann. Nun brauchen wir wieder alle verfügbaren Daumen, Pfötchen und Hufe, die uns bis dahin unterstützen.
Danach ging ich zu meinem Psychiater. Ich erzählte ihm von der Schwangerschaft (er war ein bisschen baff, wie schnell das jetzt ging, aber das sind wir auch) und halt auch, dass die Angst vor einem erneuten Abort da ist. Bei künstlicher Befruchtung ist das Risiko ja auch höher.
Wir sprachen dann noch darüber, dass ich die Schwangerschaft eigentlich bis zur 12. SSW geheim halten will, doch das es bereits jetzt schwierig ist, da ich nicht mehr reite (und das ist immerhin ein Teil meines Berufes) und mein Mann sich plötzlich stark an der Stallarbeit beteiligt, da er nicht will, dass ich schwer hebe etc. Er fragte dann, wieso ich es geheim halten will. Ich sagte, falls es ein Abort gibt. Seine Antwort war dann, ja das zieht mich eh in ein Loch, das wird mein Umfeld bemerken. Und dann muss ich mich erklären. Dann kann ich es ja jetzt schon erzählen und auch die Glückwünsche geniessen, oder? Darüber werde ich mal mit meinem Mann heute Abend sprechen, was er denkt.